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Cimarosas Meisterwerk „Die heimliche Ehe“ mit ganz jungen Sängern der „Opera Viva“ aus der Mozartstadt Salzburg

Knallbunt und erfolgreich auf Chaos pur gebürstet

Hameln. Es geht drunter und drüber und auch das Bühnenbild suggeriert: Chaos pur. Schräg, was nur alles schräg sein kann, drehend für verdreht und das Ganze eine Art dörflicher Tanzboden oder auch bescheidene Zirkus-Arena, vollgestellt mit Türen – und rundherum bespannt mit Folie voller Farbflecken, als wäre ein Jackson Pollock gerade vorbeigekommen. Action Painting. Das alles Spielort für eine liebenswerte Opera buffa, eingeklemmt zwischen Mozart – an den sie nicht heranreicht – und Rossini, der es ebenfalls noch ein bisschen besser konnte. Unvergänglich dennoch, Cimarosas „Die heimliche Ehe“, im Februar 1792 in Wien mit triumphalem Erfolg uraufgeführt. Da lag Mozart keine drei Monate, namenlos, im Massengrab.

veröffentlicht am 07.02.2010 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 08:41 Uhr

Autor:

Richard Peter


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