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„Radio Rock Revolution“ bleibt harmlos

Klamaukhafte Musikkomödie ohne Tiefgang

Authentischer Ausgangspunkt des neuen Films von Richard Curtis („Tatsächlich Liebe“) ist das Verbot privater Radiostationen im England der 60er Jahre. Findige Musikproduzenten kamen auf die Idee, nicht vom Festland, sondern von einem Schiff auf hoher See aus zu senden. Curtis erzählt die Story des 18-jährigen Carl, der von seiner Mutter in die Obhut seines Patenonkels Quentin gegeben wird. Quentin ist der Boss von Radio Rock, einem Piratensender, der von der Nordsee aus die Briten mit Rock und Pop beschallt. Die DJs sind in markante Typen eingeteilt: Da gibt es den versierten Profi aus den Staaten, den netten Kumpel, den verlorenen Sohn, den charismatischen Star, den unsichtbaren Einzelgänger. Ein reiner Bund von Männern (die einzige Frau an Bord ist lesbisch), die sich mit ihrer Obsession für Rockmusik weigern, erwachsen zu werden.

veröffentlicht am 17.04.2009 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 07:21 Uhr

Alles im Lot auf dem Boot: Die Musikpiraten haben Feierabend.

Autor:

Michael Ranze


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