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Junge Talente zeigen beim Preisträger-Konzert in der Marktkirche ihr Können

Keine Spur von Lampenfieber

veröffentlicht am 25.02.2018 um 18:48 Uhr

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Ernst August Wolf Reporter
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HAMELN. Die neunjährige Laura Novak spielt seit einem Jahr Saxofon und stellte beim Preisträgerkonzert in der Marktkirche St. Nicolai eine hinreißende Interpretation von George Gershwins „Summertime“ vor. „Das ist ein Kindersaxofon, und ich habe leider keine Weiterleitung zum Landeswettbewerb, weil ich noch zu klein bin“, bedauerte die Drittklässlerin aus der Astrid-Lindgren-Schule. Dennoch hat Laura beim 55. Regionalwettbewerb die höchste Punktzahl erreicht.

Laura ist eine von 83 Teilnehmern des 55. Regionalwettbewerbs „Jugend musiziert“, der Ende Januar auch in Hameln stattgefunden hat. „Wir haben ein außerordentlich hohes Leistungsniveau und der Regionalausschuss mit Gesa Rottler, Cecily Reimann und Bernd Dormann hat ausnahmslos erste und zweite Preise vergeben können“, freut sich die Vorsitzende des Regionalausschusses, Jutta Lorenz. Zum ersten Mal fand das Preisträgerkonzert, bei dem Oberbürgermeister Claudio Griese den jungen Talenten die Urkunden überreichte, in der Marktkirche statt. „Das liegt daran, dass nach vieljähriger Pause diesmal auch wieder das Instrument Orgel angeboten wurde“, so Lorenz. So eröffnete der 15-jährige David Thomas das Konzert mit der kraftvollen und klangstarken Komposition „Carillon sur la sonnerie de la Chapelle du Chateau de Longport“ von Louis Vierne.

Das Programm reichte von Barockmusik bis hin zum vom Querflöten-Ensemble glänzend interpretierten „Libertango“ von Astor Piazolla Einen besonderen Akzent setzte die Flötistin Sophie Heyer, die auf gleich vier unterschiedlichen Flöten eine sehr experimentell anmutende Komposition des zeitgenössischen Komponisten Hans Martin Linde vorstellte. Dankesworte der Veranstalter gab es dann auch für die Förderung des Regionalwettbewerbs durch die Stadt Hameln und das Theater sowie die Kulturstiftung Hameln, die insbesondere die „FlexEnembles“ unterstützen.

Der Hamelner Musiknachwuchs ist durchaus Spitzenklasse. Dennoch wünschen sich Jutta Lorenz und ihre Mitstreiterinnen „mehr Mut der Jugendlichen“ sich beim Regionalwettbewerb einmal zu präsentieren. „Auch wenn man nicht unbedingt die Chance auf einen ersten Platz hat“, so Lorenz.

Viele der jungen Talente, die eine Urkunde erhalten haben, werden mit allerbesten Chancen zum Landeswettbewerb Anfang März nach Oldenburg fahren.

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