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Knutschen im Ascheregen: Paul W. S. Anderson lässt „Pompeii“ in 3D auf der Leinwand untergehen

Katastrophales Spektakel

Am 24. August 79 verschüttete die Asche des ausbrechenden Vesuv die antike Stadt Pompeji fast vollständig. Ausgrabungen förderten die gut erhaltenen städtebaulichen Anlagen mit all ihren verschiedenen Planungsphasen zutage. Bilder von versteinerten Leichen, die sogar in inniger Umarmung erstarrten, machen deutlich, wie sehr die Bewohner von der Katastrophe überrascht wurden. Was für ein Film hätte das werden können über den Alltag im antiken Pompeji und seine Zerstörung – eine Mischung aus antikem Epos und Katastrophenfilm. Doch Regisseur Paul W. S. Anderson inszenierte stattdessen ein seelenloses, effektives und computergestütztes Spektakel mit schematisch entwickelten Konflikten und zahlreichen Schwertkämpfen.

veröffentlicht am 26.02.2014 um 16:22 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 19:21 Uhr

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Autor:

Michael Ranze


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