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Karl Philipp Moritz als Theaterfeature

Von Julia Marre

Hameln/Coppenbrügge. Er diffamierte Schillers „Kabale und Liebe“, indem er das Trauerspiel einen Kitschroman nannte. Er gilt als Erfinder der Erfahrungsseelenkunde, die der Psychoanalyse den Weg bereitete. Zudem beurteilte er vor mehr als 200 Jahren, was in einer Zeitung stehen sollte. Und was besser nicht. Von welchem Genie die Rede ist? Karl Philipp Moritz, der oftmals als „ein Freund Goethes“ abgetan wird.

veröffentlicht am 10.04.2009 um 16:53 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 07:41 Uhr

Karl Philipp Moritz
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Das 1756 in Hameln geborene Multitalent erobert nun die Bühne des Theaters Hameln – „in einem bis auf Kleinigkeiten authentischen Stück“, wie Heiner Stender sagt. Er ist der Verfasser des Schauspiels. „Das ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Und eigentlich bin ich nicht scharf darauf, Stücke fürs Theater zu schreiben“, gibt er zu. Animiert habe ihn dann aber doch die Tatsache, dass Moritz in seiner Geburtsstadt als unbedeutend gilt und vernachlässigt wird.

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