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Jethro Tull begeistern 1100 Zuschauer in der Rattenfänger-Halle

Von Martin Jedicke

Hameln. Der rockige Konzertstart mit „Nothing Is Easy“ und „A New Day Yesterday“ weist bereits den Weg. Zurück in die Blütezeit des Tull’schen Schaffens geht es. So rückt das zweite Album „Stand Up“ zu dessen 40-jährigem Jubiläum mit sieben Auszügen in den Mittelpunkt des Konzerts. Ian Anderson wirkt fitter als er ist, plagt ihn doch ein Ziehen im Rücken. Doch der Jethro-Tull-Vorsteher ist Profi durch und durch. Und ein höflicher Mensch dazu. Nicht selbstverständlich im Rockbusiness, wenn der Star pünktlich um 20 Uhr seine Vorgruppe ankündigt, um diese mit Band bei einem Stück zu begleiten.

veröffentlicht am 28.06.2009 um 14:58 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 01:21 Uhr

Jethro Tull
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Von Martin Jedicke

 

Hameln. Der rockige Konzertstart mit „Nothing Is Easy“ und „A New Day Yesterday“ weist bereits den Weg. Zurück in die Blütezeit des Tull’schen Schaffens geht es. So rückt das zweite Album „Stand Up“ zu dessen 40-jährigem Jubiläum mit sieben Auszügen in den Mittelpunkt des Konzerts. Ian Anderson wirkt fitter als er ist, plagt ihn doch ein Ziehen im Rücken. Doch der Jethro-Tull-Vorsteher ist Profi durch und durch. Und ein höflicher Mensch dazu. Nicht selbstverständlich im Rockbusiness, wenn der Star pünktlich um 20 Uhr seine Vorgruppe ankündigt, um diese mit Band bei einem Stück zu begleiten.

 

Immer wieder streut er humorvolle Anekdoten ein, die auch für altgediente Fans nicht abgestanden sind, haben Jethro Tull doch ein so großes Repertoire, dass diesmal sogar Favoriten wie „Living In The Past“ fehlen. Dem nicht unberechtigten Vorwurf auszuweichen, Jethro Tull lebe musikalisch ausschließlich dort, nannten sie ein Livealbum „Living With The Past“. Und das tun sie am Freitagabend mit Liedgut, das kaum diesseits der Siebziger angesiedelt ist. Dass dies nur 1100 Gäste erleben wollen, mag dem Umstand geschuldet sein, dass Jethro Tull recht oft in der Region zu sehen waren, die Ticketpreise nicht gerade günstig sind und in der letzten Dekade außer einer Weihnachtsplatte kein neues Studioalbum erschienen ist. Da muss man schon mit der Vergangenheit leben wollen.

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