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Am Ende haben alle Grund zum Tanzen

Jan Delay & Disko No.1 rocken die Sumpfblume

Hameln (doro). Er hat es angekündigt und tut es. Rapper Jan Delay rockt. Mit kickenden Drums und flirrenden Saiten, nicht von einer, sondern zwei Gitarren. Ein wenig Ähnlichkeit mit Udo Lindenberg hatte er schon immer, doch jetzt, wo er rockt, ist sie noch stärker. Gut, dass er zumindest den Hut zu Hause gelassen hat. Beim Clubkonzert in Hameln lässt es der 37-Jährige lässig angehen. Karohemd, Basecap und Sonnenbrille sind das Wahl-Outfit für die Tour vor der großen Tour. Den angekündigten Anzug mit den Nieten hat er zu Hause gelassen, er wird wohl erst für die Metropolen aus dem Schrank geholt. Mit ganz viel „Lieeeebe“ beginnt er das Konzert. Und dann legt er auch schon los mit Wacken, der zuvor ausgekoppelten Festival-Hymne. Ob es nun lupenreiner Rock ist, was Delay den Fans gestern von seinem neuen Album „Hammer & Michel“ in der Sumpfblume bot, sei dahingestellt. Und ob man die neuen Rocksongs nun mag oder nicht: Delay hat sich das Genre mit herausfordernder Eleganz einverleibt, so wie zuvor Reggae, Funk und Soul. Da ist er Perfektionist. Das Ergebnis ist technisch so gut, dass man die Frage, ob er zur Seele der Musik vorgedrungen ist, ob er sie lebt, nicht stellen mag. Und nicht muss. Man kann auch einfach genießen. Mädchen sein und tanzen, so wie Delay es sich für sein Rock-Album wünscht. Und in seinem Song St. Pauli besingt: "Denn im Großen und im Ganzen ham‘ wir allen Grund zum Tanzen". Die Hamelner haben es in der ausverkauften Sumpfblume jedenfalls getan und den Sänger und seine Band gefeiert.

veröffentlicht am 03.04.2014 um 23:28 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 18:41 Uhr

delay
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