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Musikalische Begegnungen im Paul-Gerhardt-Haus

In fantasievollen Arrangements

Von Ellen Frey

veröffentlicht am 02.02.2009 um 17:24 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 12:41 Uhr

Unter dem Titel „Berlin - Tokyo - Paris“ weckten die
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Hameln. Die Begegnung japanischer, deutscher und französischer Musik aus zwei Jahrhunderten fand einen schönen und persönlichen Rahmen in dem Konzert der Jugendmusikschule (JMS) im Paul-Gerhardt-Haus.

Shizuka Saito-Baak, Musikpädagogin der JMS, stellte japanische Komponisten und japanische Kultur vor. Yuko Tanaka, Pianistin aus Tokyo, Ulrich Schulz (Viola) und sie selbst (Klarinette) interpretierten einfühlsam die Kompositionen. Viele Japaner wurden im 19. und 20. Jahrhundert von europäischer Musik inspiriert. Berlin war das Zentrum dieses musikalischen Austauschs. Dort studierten Japaner Komposition bei Max Bruch. Auch Claude Debussy in Paris nahm japanische Elemente auf.

Beispiele dieser wunderschönen melodischen Stücke begeisterten die Zuhörer im Paul-Gerhardt-Haus genauso wie das bizarre Flötenstück „black intention“ (Antje Kratzert, Blockflöten) oder die traditionellen japanischen Lieder, die in fantasievollen Arrangements vom Klarinettenensemble und vom Saxophonensemble unter der Leitung von Saito-Baak vorgetragen wurden. Eine gelungene Begegnung, die Lust machte auf japanischen Zauber und Fernweh weckte.



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