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Susanne Fröhlichs Bestseller „Frisch gepresst“ kommt mit Diana Amft in der Hauptrolle ins Kino

In diesem Kommödchen ist kein Saft mehr

Andrea (Diana Amft) ist Single und möchte es auch gern bleiben. Dass sie mal heiratet, vielleicht sogar Kinder bekommt – für sie undenkbar. „Eher friert die Hölle zu“, meint sie einmal prophetisch, und man glaubt es ihr fast. Beruflich betreibt sie einen Dessous-Laden, doch weil die Reizwäsche, von ihr selbst entworfen, modisch im 19. Jahrhundert verortet ist, bleiben die Kundinnen aus. Trotz Heiratsphobie sind da doch ein, zwei Männer, die sich für die schöne Chaotin mit der blonden Lockenpracht interessieren. Jugendschwarm Gregor (Alexander Beyer) zum Beispiel, ein eitler Angeber, mit dem Andrea betrunken im Bett landet. Passiert ist aber nichts. Sagt er jedenfalls. Denn sie kann sich an die Nacht nicht mehr erinnern. Und dann ist da noch der nette Rechtsanwalt Chris (Tom Wlaschiha), der wohl eine Sünde wert wäre. Plötzlich ist Andrea schwanger. Doch wer zum Teufel ist der Vater?

veröffentlicht am 22.08.2012 um 17:01 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 23:41 Uhr

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Autor:

Michael Ranze
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Frisch gepresst? Der zugrunde liegende Bestseller von Susanne Fröhlich hat immerhin schon 13 Jahre auf dem Buckel, und seitdem sind so viele Sex-, Schwangerschafts- und Selbstfindungs-lustspiele à la „Bridget Jones“ durchs Land gegangen, dass dieses Kommödchen von Fernsehregisseurin Christine Hartmann nicht mehr notgetan hätte. Da ist kein Wortwitz, über den man lachen möchte, keine Situationskomik, die einen vor Freude auf die Schenkel schlagen ließe. Nur weil Andrea einmal in eine Schultasche kotzt, schrillt noch kein „Brautalarm“. Und dann die Schauspieler, die von hibbelig (Diana Amft) über unerträglich (Alexander Beyer) bis überflüssig (Oliver Pocher als „Scheibenwischer-Punk“) auf dem Lustlosigkeits-Ranking die ersten drei Plätze eisern besetzt halten. Leid tut es einem besonders um Sunnyi Melles (als Andreas Mutter), die seit „Rubbeldiekatz“ in die Rolle der nervigen Schreckschraube mit ausgefallenen Klamotten und dämlichen Frisuren gedrängt wird.

„Frisch gepresst“ ist ab heute auch im Maxx-Kino Hameln zu sehen: täglich um 15, 17.15 und 19.30 Uhr, am Freitag und Samstag auch in der Spätvorstellung um 22 Uhr.



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