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Der Shakespeare-Klassiker im Hamelner Theater

Immer wieder Hamlet

Hameln (Pe). Die Bühne als Bühne. „Hamlet“ als Spiel, Spiel des „trunkenen Wilden“, wie Voltaire Shakespeare nannte. Und das Potsdamer Theater Poetenpack mit Shakespeares Shakespeare, sozusagen – am Montagabend im Theater Hameln zu Gast. Das Große Haus nicht ausverkauft – wo waren sie, die Schüler? Haben die Lehrer unsere Klassiker-Aufführungen wie die Klassenfahrten gestrichen – bei diesem Liebling der Bühne, den so ziemlich alle bedeutenden Schauspieler zelebrierten? Auch Diven, von der Bernhard bis Angela Winkler, mit Eva Mattes, erst kürzlich hier zu Gast, als Mutter Gertrud, und – Rekord! – rund 25 Mal verfilmt, zuletzt mit Kenneth Branagh. Hamlet und kein Ende.

 

Die Potsdamer verlassen sich – fast ein bisschen erstaunlich, weil sonst gerne Selbstgebasteltes präsentiert wird – mehr oder weniger auf die Schlegel-Fassung, ohne allerdings auf eine eigene Dramaturgie zu verzichten. So fällt die erste Geistererscheinung als kleine Gesangseinlage und Klammer für det Janze unter die von drei Treppen begrenzte Empore. Theatralischer Einstieg mit der zweiten Szene und auch die großen Monologe teilweise versetzt. Ein bisschen schade, dass der Schauspielunterricht für die Theatertruppe gestrichen ist und auch der Mama-Bezug in der Totenkopfszene ausgeblendet wird. Und dass Hamlets großer Sein-oder-Nicht-Sein-Monolog erheblich gekürzt wird – und damit um die Butter bei die Fische gebracht –, während der A-cappella-Schlussgesang nur verzögert. Der Rest ist Schweigen – da muss nicht noch aus Trotz gesungen werden.

 

Die komplette Theaterkritik lesen Sie in der Mittwochsausgabe der Dewezet.

veröffentlicht am 21.10.2014 um 14:04 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 15:21 Uhr

Hamlet Poetenpack Theater Hameln
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