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Kammermusik zum Thema „Herbstmond“ an Gleis 5

Im Zyklus von Kommen und Gehen

veröffentlicht am 13.09.2016 um 08:14 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 09:24 Uhr

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Autor:

Ernst August Wolf
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Ein reizvolles Ambiente, ein nicht minder reizvolles Programm, keine Frage, dass die 80 Plätze schnell ausverkauft waren. Mit Ute Sandfuchs (Gesang und Fagott), Hans-Martin Haas (Violoncello), Dagmar Lange (Violine) und Timm Ossenkopp am Klavier musizierten in der von Cecily Reimann veranstalteten Reihe Künstler aus dem regionalen musikpädagogischen Bereich. „Schumanns ,Frauenliebe und - leben’ ist eine hochemotionale Vertonung der Textvorlage von Adelbert von Chamisso“, erklärt Ute Sandfuchs. Eines heute freilich eher fragwürdigen Frauenbildes der sich der Liebe zum Auserwählten voll und ganz hingebenden, bedingungslos liebenden Frau. Acht Lieder für Singstimme und Klavier, vom innigen „Er, der Herrlichste von Allen“ bis „Nun hast Du mir den ersten Schmerz getan“ voller lebhafter, mitunter sehr plötzlich umschlagender Emotionen.

Sandfuchs: „Da gibt es starke Gefühlsschwankungen, von Freude zu Angst, von Angst zu Liebe.“

Romantik pur auch mit Richard Strauss’! „Wiegenlied“, Schumanns „Abends am Strand“ oder der Instrumentalfassung von John Dowlands „Flow my tears“. Und auch die Brahmssche „Mondnacht“ passte so recht ins hochemotionale Konzertkonzept.

Kommen und Gehen, Ankunft und Abschied, ein von Schumann voll musikalischer Genialität beschriebener Zyklus, denn, so Sandfuchs, „das Nachspiel des letzten Liedes schlägt den Kreis zurück zum Beginn“.

Wie könnte das besser versinnbildlicht werden als an einem Bahnhof in der Woche des beginnenden „Herbstmondes“.



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