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Putzige Figuren bietet der skandinavische Animationsfilm „Niko – Ein Rentier hebt ab“

Herziger Auftakt der Weihnachtssaison

Jedes Kind denkt, dass sein Papa der Größte, der Beste und der Tollste ist. Wenn man ihn zudem noch gar nicht kennengelernt hat, kann man noch umso mehr alle Heldenattribute auf den Vater projizieren. Der Papa des kleinen Rentier-Jungen Niko gehört zu den Zugtieren des Weihnachtsmannes. Das hat ihm seine Mama erzählt. Und obwohl der Papa von Nikos Existenz gar nichts weiß, ist er der ganze Stolz des Kleinen. Niko übt sogar ständig das Fliegen, um es seinem Vater gleichzutun. Hilfe bekommt er von dem tollpatschigen Flughörnchen Julius, das seine Familie verloren hat. Als das junge Rentier durch seine selbstvergessenen Flugübungen, für die es von allen ständig verspottet wird, versehentlich die Wölfe zu seiner Herde lockt, beschließt Niko wegzulaufen, um seinen Vater zu suchen. Doch das hungrige Rudel der Wölfe heftet sich an seine Fersen. Die Aussicht gutgenährte Weihnachtsrentiere zu futtern, ist für die Raubtiere zu verlockend.

veröffentlicht am 11.11.2009 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 15:41 Uhr

Nanu, was fliegt denn da? Rentier Niko übt und übt – und l

Autor:

Niklas Thoma
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Der skandinavische Animationsfilm wirkt auf den ersten Blick sehr hölzern und lässt kitschigen Einheitsschund vermuten, der beim Weihnachtsgeschäft ein bisschen was vom Kinokuchen abgreifen will. Daran sind vor allem die staksigen Dialoge und etwas billig wirkenden kantigen Figuren schuld. Doch nach ein paar Minuten kommt der niedliche Weihnachtsstreifen in Schwung, und die putzigen Figuren wachsen einem mit jeder Szene etwas mehr ans Herz. Die Mannschaft des Weihnachtsmannes sorgt mit ihrer übermäßig fröhlichen und prolligen Art zudem für einige Lacher.

Niko erlebt mit den furchteinflößenden Wölfen im Nacken haarsträubende Abenteuer, die die uneingeschränkte Altersfreigabe nicht rechtfertigen. Aber der herzige Film ist ein würdiger Auftakt der Weihnachtssaison.

„Niko“ sucht derzeit täglich um 14.45 und 16.30 Uhr im Maxx-Kino Hameln nach seinem Vater.

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