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Tenorstar Vittorio Grigòlo und das Orchestra Filarmonica della Scala

Herz und Hirn getroffen

Hannover. Natürlich war er der Star des Abends, der italienische Tenor Vittorio Grigòlo – und sicher eine der beeindruckendsten Stimmen seines Fachs. Und doch: beim Pro-Musica-Konzert im Kuppelsaal triumphierten am Donnerstagabend das Orchester und dessen Dirigent Andrés Orozco-Estrada. Was das Orchestra Filarmonica della Scala – 1982 von Claudio Abbado gegründet – so einzigartig macht: Es musiziert mit einer beglückenden Sinnlichkeit und zaubert eine eigene Klangwelt. Satteste Geigen, die unvermittelt in flirrende Höhen steigen, imposante Bläser, deren Ansätze ohne Wackler über die Rampe fluten, und die Krawallmacher an den Pauken von himmlischer Musikalität. Selten zu erleben: Steigerungen, wie sie dieses Orchester zelebriert. Musik, die vor allem eines ist: schmelzender Klang – oder wie in Rossinis „Barbier“-Ouvertüre – ein unendlich leicht fließendes Spiel, das glücklich macht.

veröffentlicht am 08.11.2013 um 14:46 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 21:41 Uhr

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Autor:

Richard Peter


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