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Herr Brück, bevorzugen Sie große Dramatiker?

Herr Brück, wie würden Sie Ihre Inszenierung von Schillers „Don Karlos“ beschreiben: Ist es eine so werktreue Inszenierung, wie es auf den ersten Blick erscheint?

veröffentlicht am 06.11.2013 um 18:08 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 21:41 Uhr

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Ich richte mich mit der Inszenierung nach Schiller und benutze das Stück nicht für meine Intentionen. Als Regisseur möchte ich die Geschichte heutig erzählen und zugleich Schiller damit gerecht werden. Nehmen Sie die Kostüme: Sie sehen zunächst historisch aus, sind aber modern mit klassischen Anleihen.

Das stimmt, denn dass Manuel Klein als Kronprinz Don Karlos Turnschuhe trägt, fällt zunächst gar nicht auf.

Und genau das war unsere Absicht.

Ihre Regiearbeiten wurden bereits einige Male mit dem „Inthega“-Preis ausgezeichnet: zuletzt Schillers „Die Räuber“ 2010. Zuvor haben Sie unter anderem Zuckmayer und Shakespeare inszeniert. Haben es Ihnen die großen Dramatiker angetan?

Nicht unbedingt. Im Fokus meiner Arbeit steht die Aufgabe, nicht das Stück oder der Autor. Ich habe am Berliner Ensemble gearbeitet und inszeniere auch sehr gerne Brecht. Auch was zeitgenössische Stücke anbelangt, kenne ich kein Halt. Es gibt für mich nur langweilige oder nicht langweilige.Interview: Julia Marre



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