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Walt Disneys Musical-Märchen „Küss den Frosch“ ist ein frecher Spaß für alle Altersgruppen

Heiße Kuss-Szenen und verrückte Situationen

Zurück zu den Wurzeln: In Zeiten, in denen pensionierte Ballonfahrer („Oben“) oder grüne Aliens („Planet 51“), vom Computer auf Trab gebracht, durch die dritte Dimension fliegen oder zumindest für kuriose Begegnungen im Weltall sorgen, besinnen sich die Macher von Walt Disney aufs Handgemachte. „Küss den Frosch“ ist ein traditionell gezeichnetes Musical-Märchen in 2-D, mit Prinz, Prinzessin, zwei Fröschen und ganz viel Voodoo-Zauber. Disney besinnt sich auf seine Stärken: packende Geschichte, lebendige Charaktere und verrückte Situationen. Unter der Regie von Ron Clements und John Musker, die uns bereits mit „Arielle, die Meerjungfrau“ und „Aladdin“ verzauberten, und unter den wachsamen Augen von „Toy Story“-Erfinder John Lasseter (der durch den Pixar-Kauf bei Disney gelandet ist und nun als Chef der Kreativabteilung vorsteht), verbindet „Küss den Frosch“ das Alte mit dem Neuen: ein Märchen, das in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts angesiedelt ist und trotzdem mit aufregendem Set Design, düsteren Bösewichtern und frechem Humor besticht, der alle Altersgruppen anspricht. Nicht zu vergessen das Glühwürmchen-Ballett, das Busby Berkeley choreografiert haben könnte, und die mitreißenden Songs von Randy Newman, die auch in der deutschen Fassung klasse rüberkommen. Am Mikrofon: Cassandra Steen, Roger Cicero, Bill Ramsey und Marianne Rosenberg.

veröffentlicht am 10.12.2009 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 12:41 Uhr

Zungenkuss mal anders: Tiana und der angeblich verzauberte Prinz

Autor:

Michael Ranze
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Handlungsort ist New Orleans, dessen French Quarter mit Blues, Dixieland und Cajun vor Lebensfreude nur so überschäumt, also aus der guten alten Zeit stammt – vor Katrina und dem missglückten Katastrophen-Management durch die Bush-Administration. Eine Art idealisiertes, metaphorisch überhöhtes New Orleans, in dem die afroamerikanische Tiana als Kellnerin schuftet. Jeden Cent des Trinkgelds legt sie zurück, um sich den Traum vom eigenen Restaurant zu erfüllen. Eines Abends hüpft ein Frosch auf ihre Veranda, der behauptet, Prinz Naveen zu sein. So weit, so gut. Doch der nun folgende Kuss endet anders als erwartet: Plötzlich ist – in einer Umkehrung des berühmten Grimmschen Märchenmythos – aus Tiana ein Froschweibchen geworden, das in den Sümpfen Louisianas ums eigene Überleben (und das Menschsein) kämpft…

„Küss den Frosch“ läuft täglich um 15, 17.30 und 20.15 Uhr, heute auch um 23 Uhr im Maxx-Kino Hameln.



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