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"Harry Potter": Der gestreckte und gereckte Zauberlehrling

Zweieinhalb Stunden lang ist der neue Teil der schier endlosen "Harry Potter"-Filmfestspiele. Zweieinhalb Stunden, in denen nicht einmal das Ende aufgelöst wird. "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes" basiert zwar auf dem siebten und letzten Roman von Joanne K. Rowling. Doch die Kinoproduzenten haben das Material in zwei Teile geteilt. Weil's mehr Geld in die Kinokassen schwemmt, mag man argumentieren. Für Regisseur David Yates aber ist diese Entscheidung eine gute: Er hat alle Freiheiten.

veröffentlicht am 17.11.2010 um 12:03 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 10:21 Uhr

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Zweieinhalb Stunden lang ist der neue Teil der schier endlosen "Harry Potter"-Filmfestspiele. Zweieinhalb Stunden, in denen nicht einmal das Ende aufgelöst wird. "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes" basiert zwar auf dem siebten und letzten Roman von Joanne K. Rowling. Doch die Kinoproduzenten haben das Material in zwei Teile geteilt. Weil's mehr Geld in die Kinokassen schwemmt, mag man argumentieren. Für Regisseur David Yates aber ist diese Entscheidung eine gute: Er hat alle Freiheiten.

Und so ist "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes" ein sehr düsterer Film. Internatsleiter Albus Dumbledore ist tot. Das Böse reißt die Macht im ganzen Land an sich. Das Internatsleben ist vorbei. Und Harry Potter (Daniel Radcliffe), Hermine Granger (Emma Watson) und Ron Weasley (Rupert Grint) sind auf sich allein gestellt im Kampf gegen den finsteren Gegner Voldemort (Ralph Fiennes). "Was an eindeutiger künstlerischer Handschrift fehlt, wird aufgewogen durch eindeutige historische Bezüge", urteilt Kinokritiker Stefan Stosch. Man fühle sich an Nazi-Propaganda erinnert, wenn hier „Zauberer mit reinem Blut“ die anderen ausgrenzen, sagt er. "Diskriminierung, Terror, Folter: Alles gehört zum Programm."

 

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  • Die drei Freunde: Harry, Hermine und Ron in Londons City, der Stadt der "Muggel".
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  • Beziehungsstress? Bei Ron (Rupert Grint) und Hermine (Emma Watson) bahnt sich was an.
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  • Ein immer fieserer Fiesling: Lord Voldemort (Ralph Fiennes), dessen Namen man besser nicht aussprechen sollte...
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  • Hat ihre Paraderolle im neuen Potter-Film: die kluge Hermine (Emma Watson).
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„Harry Potter und die Heiligtümer des Todes“ ist ab Donnerstag, 18. November, im Maxx-Kino Hameln zu sehen: täglich um 14 Uhr und 14.30, 16.30 und 17 Uhr, 19.45 und 20 Uhr sowie am Freitag und Samstag um 22.30 und 23 Uhr in digitaler und analoger Version.

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