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Swantje Oppermanns Debütroman „Blindes Misstrauen“ auf Longlist des Seraph 2017

Hamelnerin hofft in Leipzig auf Literaturpreis

BERLIN/LEIPZIG. Die Berliner Autorin Swantje Oppermann hat es mit ihrem Debütroman „Blindes Misstrauen“ auf die Longlist des Seraph 2017 geschafft. Die 31-Jährige hat nun die Chance, den renommierten Phantastik-Literaturpreis zu gewinnen. Geboren wurde Oppermann in Hameln.

veröffentlicht am 23.02.2017 um 16:02 Uhr
aktualisiert am 23.02.2017 um 17:20 Uhr

Eine Fachjury aus Lektoren, Autoren und Journalisten prüft derzeit die Einsendungen. Bis Anfang März wird das Teilnehmerfeld weiter eingeschränkt; mehr als 100 Autoren hatten sich insgesamt beworben. Final vergeben wird der Seraph auf der Leipziger Buchmesse.

Oppermann stammt gebürtig aus Hameln und studierte Literatur, Kultur und Medien an der Universität Siegen sowie Film- und Fernsehwissenschaften an der Universität Utrecht. Nach Berlin zog sie ihre Leidenschaft für Film und Fernsehen: Sie arbeitet hier als Autorin und Filmrezensentin und lebt in Friedrichshain.

Ich wollte mich damit auseinandersetzen, wie der Alltag für heutige Kinder aussehen könnte, wenn sie Teenager sind.

Swantje Oppermann

„Blindes Misstrauen“ ist 2016 im dotbooks Verlag erschienen. Es ist ein Science-Fiction-Roman, der in der nahen Zukunft spielt. Im Jahr 2031 hat jeder Mensch ein digitales Profil, als Schlüssel und Zugangspasswort dienen Kontaktlinsen. Handy, Kreditkarte, Führerschein: Das digitale Profil regelt das alles. Das System sei sicher, heißt es. Und das denkt auch die 16 Jahre alte Mav – bis sie versehentlich Kontaktlinsen erhält, die nicht ihre eigenen sind, sondern spezielle, die jedes Profil sofort hacken. Nur auf ihr eigenes Profil kann Mav nicht mehr zugreifen …

„Ich wollte mich damit auseinandersetzen, wie der Alltag für heutige Kinder aussehen könnte, wenn sie Teenager sind“, erklärt Swantje Oppermann die Idee hinter ihrem Roman. „Gleichzeitig habe ich die technologischen Entwicklungen der nahen Zukunft genutzt, um hervorzuheben, dass mit jedem Fortschritt auch immer ein Einschnitt kommt“, ergänzt die 31-Jährige.

Den Literaturpreis „Seraph“ vergibt die Phantastische Akademie e.V. seit 2011 in den Kategorien „Bestes Buch“ und „Bestes Debüt“ auf der Leipziger Buchmesse. Die rein ehrenamtlichen Mitglieder verfolgen das Ziel, phantastischer Literatur – also Fantasy, Horror und Science Fiction – zu mehr Ansehen und Aufmerksamkeit zu verhelfen. Außerdem organisiert die Phantastische Akademie Seminare und Workshops.



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