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Riesenchance für junge Leute: Hameln könnte das Bundestreffen der Jugendclubs an Theatern ausrichten

Hallo Bühne – wir kommen!

Hameln. Die Nachricht kam überraschend und sehr kurzfristig, ist aber eine Riesen-Chance für junge Leute, sich zu präsentieren: Hameln könnte das 25. Bundestreffen der Jugendclubs an Theatern Anfang Oktober ausrichten. „Eine tolle Sache“, sind sich Theaterchefin Dorothee Starke und Dramaturgin Katja Dittmann einig: „Aber auch eine gewaltige Herausforderung.“ Die nur mit bürgerschaftlichem Engagement zu schaffen ist. Denn eigentlich ist Hameln als Stadt mittlerer Größe zu klein, um solch ein großes Projekt zu stemmen. Aber: „Es kann klappen, wenn viele mitmachen und an einem Strang ziehen“, sagt Dittmann. Es sind vor allem logistische Probleme, die den heimischen Theatermachern Kopfschmerzen bereiten: Erwartet werden etwa 180 Teilnehmer, die untergebracht und verpflegt werden müssen. Dittmann erklärt: „Bisher hat das Festival immer in Häusern mit Ensemble stattgefunden, wo die hauseigene Kantine das Catering übernommen hat.“ So etwas gibt es Hameln nicht: „Daher wäre ein Caterer, der uns unterstützt, ein Traum.“ Überhaupt werden jede Menge Mitstreiter gesucht, damit das Projekt verwirklicht werden kann: „Sachspenden sind dabei genauso willkommen wie finanzielle und kreative Unterstützung“, sagt die Dramaturgin. „Wer Lust hat, sich einzubringen, ist angesprochen – auch Firmen“, hofft Hamelns Theater-Crew auf positive Resonanz.

veröffentlicht am 06.02.2014 um 15:02 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 19:41 Uhr

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Autor:

Karin Rohr
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Zwar ist der Vorlauf für das 25. Bundestreffen im Oktober denkbar knapp, aber die Mühe lohnt sich: Auf Teilnehmer und Publikum warten sechs intensive Tage, sieben außergewöhnliche Inszenierungen, zehn prägende Workshops, magische Momente, jede Menge lustvolle Gespräche und Diskussionen und unendlich viele Erfahrungen.

Jugendclub-Arbeit ist ein in den Theatern fest verankerter Bereich ästhetischer Erziehung und Bildung. Sie leistet einen wesentlichen Beitrag zur Freisetzung von Fantasie und Kreativität, fördert eigenverantwortliches Handeln und Offenheit gegenüber Neuem und Fremdem. Eine wunderbare Chance für Heranwachsende, sich künstlerisch mit der Welt auseinanderzusetzen. Auch am Hamelner Theater: Hier ist die Jugendclub-Arbeit ein fester Bestandteil der Theaterpädagogik. So hat die „Young Stage“ schon wiederholt mit jungen, spannenden Inszenierungen auf sich aufmerksam gemacht – so unter anderem mit dem Stück „Tödliche Gemeinschaft“ unter der Regie von Niko Jedicke. Außerdem gibt es am Hamelner Theater noch das Junge Ensemble. „Der Austausch mit anderen Jugendclubs bei einem Bundestreffen wäre für unseren Nachwuchs wichtig und anregend“, findet Katja Dittmann. Eine Festivalwoche für junge Leute und ein aufgeschlossenes Theaterpublikum – für Hameln bedeutet das ein Kultur-Pfund, mit dem die Stadt auch überregional und nicht zuletzt bei Jugendlichen punktet.

Wer Interesse hat, sich mit Ideen und/oder Spenden einzubringen, erhält nähere Infos bei Katja Dittmann unter Telefon 05151/916248

Hameln als Ausrichter für das 25. Bundestreffen der Jugendclubs an Theatern – das wäre eine Riesenchance für junge Leute, sich auf der Bühne zu präsentieren. Wie spannend die Inszenierungen Heranwachsender ausfallen können, hat die Young Stage am Hamelner Theater mit dem Stück „Tödliche Gemeinschaft“ unter der Regie von Niko Jedicke bewiesen.

nls/Archiv



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