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Händels oratorisches Werk „Saul“ wird am Wochenende aufgeführt

Hameln. Schon in der „Komischen Oper Berlin“ konnte er in der Titelrolle des „Saul“ große Erfolge feiern – nun kommt der Berliner Bass Raimund Nolte nach Hameln. In der Marktkirche wird er neben dem Leipziger Altus David Erler, neben Hanna Zumsande und Cornelia Samuelis, dem Kölner Tenor Lothar Blum, dem koreanischen Bass Yoo-Chang Nah und dem international bekannten Londoner Tenor Vernon Kirk auftreten, wenn Georg Friedrich Händels Oratorium „Saul“ aufgeführt wird. Weitere Mitwirkende sind die Hamelner Kantorei an der Marktkirche und das Barock-Ensemble „Schirokko“ Hamburg.

veröffentlicht am 13.04.2010 um 16:58 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 02:21 Uhr

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Hameln. Schon in der „Komischen Oper Berlin“ konnte er in der Titelrolle des „Saul“ große Erfolge feiern – nun kommt der Berliner Bass Raimund Nolte nach Hameln. In der Marktkirche wird er neben dem Leipziger Altus David Erler, neben Hanna Zumsande und Cornelia Samuelis, dem Kölner Tenor Lothar Blum, dem koreanischen Bass Yoo-Chang Nah und dem international bekannten Londoner Tenor Vernon Kirk auftreten, wenn Georg Friedrich Händels Oratorium „Saul“ aufgeführt wird. Weitere Mitwirkende sind die Hamelner Kantorei an der Marktkirche und das Barock-Ensemble „Schirokko“ Hamburg.
Händel-Kenner halten „Saul“ für den Höhepunkt seines oratorischen Schaffens. Dem zwischen geistlicher Oper und Oratorium stehenden Werk liegt eine spannende Handlung zugrunde. Die meisten Arien sind kurz und liedhaft, die berüchtigten barocken „Da-Capo-Arien“ fehlen fast durchgehend. Dramatisch zuspitzende Chöre und großartige Orchester-Symphonien gliedern das Werk. Die reiche Orchesterbesetzung ist geprägt von seltenen Instrumenten wie Glockenspiel, Barockharfe und Chitarrone. In drei Akten wird die Geschichte über den eifersüchtigen und psychisch kranken König Saul erzählt, der seinen vermeintlichen Rivalen David und seinen eigenen Sohn Jonathan zu ermorden sucht. Dem steht die anrührende Liebesgeschichte von David und Michal gegenüber. Die Auftritte der weissagenden „Hexe von Endor“ und des Geistes des verstorbenen Propheten Samuel sind gruselerregende Höhepunkte. In Hameln erklingt das Werk in einer eigens für diese Aufführung erarbeiteten konzentrierten Fassung, die in einjähriger Arbeit hergestellt wurde.

- Am Samstag, 17. April, um 18 Uhr und am Sonntag, 18. April, um 17 Uhr wird Georg Friedrich Händels Oratorium „Saul“ in der Marktkirche St. Nicolai aufgeführt. Es gibt noch Karten.

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