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Gounods „Faust“ als konzertante Aufführung an der Staatsoper Hannover am Samstagabend vom Publikum mit viel Applaus gefeiert

Große Oper – ganz auf die Musik konzentriert und die Sänger

Hannover. Wer bei „Faust“ an Goethe denkt, wenn er Gounod hört, wird sich wundern, weil das, was er erlebt, nur entfernt an seinen – den deutschen – Faust erinnert. Es geht nicht um Erkenntnisdrang und nicht einmal um tragisches Scheitern. Dieser Faust hat zwar auch die Nase voll – vor allem aber will er wieder jung sein. Und Mädels flachlegen. Bei Goethe schleicht sich Mephisto ein – bei Gounod wird er herbeizitiert. Opern haben es gerne eindeutig. Der Weisheit letzter Schluss: Sex. Beim Franzosen Gounod erst recht. Gretchen wird schwanger, bringt in Verzweiflung ihr Kind um, landet im Gefängnis. Super gelaufen, Herr Professor!

veröffentlicht am 06.05.2012 um 14:07 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 08:21 Uhr

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Autor:

Richard Peter


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