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Auszeichnung wird am 12. April verliehen

Grimme-Preis für „Der Turm“ und „Tatortreiniger“

Düsseldorf. Das quotenstarke ARD-Drama „Der Turm“ bekommt einen Grimme-Preis. Ein „schönes, großes Ensemble“ mit Darstellern wie Jan Josef Liefers und Claudia Michelsen werde in der Kategorie Fiktion ausgezeichnet, lobte Uwe Kammann, der Direktor des Grimme-Instituts, bei der Preisverkündung in Düsseldorf. Insgesamt werden zwölf Produktionen prämiert, die meisten entstanden im öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Das RTL-Dschungel-Camp „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ ging leer aus. Die Nominierung wurde im Vorfeld kontrovers diskutiert.

veröffentlicht am 28.03.2013 um 14:25 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 21:41 Uhr

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Regisseur Matti Geschonneck erhält eine „besondere Ehrung“ für seine herausragenden Verdienste um das deutsche Fernsehen. Er ist Doppelpreisträger, weil er auch für das Justizdrama „Das Ende einer Nacht“ (ZDF) geehrt wurde. „Es gab starke zeitgeschichtliche Bezüge in allen Formaten“, sagte Grimme-Direktor Kammann über die prämierten Filme. Beispiele seien „Der Turm“, der Film „Der Fall Jakob von Metzler“ (ZDF) über den Entführungsfall des Frankfurter Bankierssohnes oder das Porträt „Vaterlandsverräter“ (ZDF/Arte) über den früheren DDR-Schriftsteller Paul Gratzik. Lediglich zwei preisgekrönte Produktionen mit „Switch Reloaded“ (ProSieben) und „Add A Friend“ (TNT Serie) liefen bei privaten Sendern. Die Jury bemängelte, im Bereich Information & Kultur fehle „die besondere Qualität“ in den Formaten. In der Sparte Unterhaltung wird erneut die NDR-Serie „Der Tatortreiniger“ ausgezeichnet, diesmal für die Folge „Schottys Kampf“ aus dem Neonazi-Milieu. Auch die Macher von „Switch Reloaded – „Wetten, dass..?“-Spezial“ (ProSieben) bekommen einen Preis. Die Auszeichnungen werden am 12. April im Stadttheater Marl verliehen.

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