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Geschüttelt und gerührt: der Cocktail aus Western und Science-Fiction

In "Cowboys & Aliens" wagt Regisseur Jon Favreau eine ganz neue Mischung: Er kombiniert den klassischen Westernfilm mit einem Science-Fiction-Thriller. Im Wilden Westen landen plötzlich Aliens. Michael Ranze weiß, ob der Film sehenswert ist.

veröffentlicht am 24.08.2011 um 14:38 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 10:41 Uhr

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In "Cowboys & Aliens" wagt Regisseur Jon Favreau eine ganz neue Mischung: Er kombiniert den klassischen Westernfilm mit einem Science-Fiction-Thriller. Im Wilden Westen landen plötzlich Aliens. Michael Ranze weiß, ob der Film sehenswert ist.

Natürlich gibt es hier wie auch in fast jedem anderen Western den einsamen, wortkargen Fremden ohne Vergangenheit – wie ihn Clint Eastwood schon so oft gespielt hat. Hier ist es Daniel Craig, der gleich in der ersten Szene des Films mitten in der Pampa aufwacht. Er trägt eine riesige metallene Armspange am Handgelenk und ist ohne Erinnerung, wie er hierher geraten ist. Die Bewohner von Absolution, dem nächstgrößeren Kaff, mögen allerdings keine Fremden. Und nun kommt Harrison Ford alias Colonel Dolarhyde, der stinkreiche Viehbaron und heimliche Herrscher der Stadt, ins Spiel. Dolarhyde hat schlechte Laune: Sein Sohn wurde wie von Geisterhand in ein fliegendes Ungetüm gezogen. Seine Kühe liegen mit mysteriösen Verbrennungen tot auf der Weide. Und plötzlich hängt der Himmel voller Flugobjekte, die nicht nur Bomben abwerfen, sondern auch die Bewohner von Absolution staubsaugerähnlich einsammeln.

Favreau nimmt die Prämisse seines Genre-Mixes durchaus ernst und verzichtet auf Klamauk und Übertreibungen. Dabei verbindet er geschickt die Motive des Westerns mit denen des Science-Fiction-Films. Ein Großteil des Vergnügens beim Zuschauen liegt darin, diese Motive aufzudecken und in einen neuen, ungewöhnlichen Zusammenhang zu stellen. Das bedeutet nicht, dass es nicht auch viel zu lachen gäbe.

  • „Cowboys & Aliens“ ist auch im Maxx-Kino am Hamelner Bahnhofsplatz zu sehen: täglich um 14.30, 17.15 und 20 Uhr, am Freitag und Samstag auch in der Spätvorstellung um 22.45 Uhr.


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