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Geistreiches in der Geisterbahn

Mit Frankenstein, einer Dragqueen und vielen Zitaten aus den Massenmedien ist Elaine Sturtevants raumgreifende Installation "The House of Horrors" gespickt. Seit kurzem ist das Werk in Hannover zu sehen - und verwandelt das Sprengel Museum in eine Art Kunst-Geisterbahn.

veröffentlicht am 24.09.2013 um 14:30 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 02:21 Uhr

sturtevant
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Mit Frankenstein, einer Dragqueen und vielen Zitaten aus den Massenmedien ist Elaine Sturtevants raumgreifende Installation "The House of Horrors" gespickt. Seit kurzem ist das Werk in Hannover zu sehen - und verwandelt das Sprengel Museum in eine Art Kunst-Geisterbahn. Klaus Zimmer hat sich die Ausstellung angesehen.

Das Sprengel Museum bietet mit Sturtevants raumgreifender Installation „The House of Horrors“ nun ein ganz ungewöhnliches Erlebnis: Themen aus ihrem Werk ebenso wie Zitate aus den Massenmedien, aus der Geschichte des Films, der Comics, der Werbung. Außerdem: In den Zitaten waren außer eigenen Arbeiten auch künstlerische Werke Dritter präsent. Ein Zeitdokument, das autobiografische Züge transparent werden lässt. Der Betrachter trifft auf diese Werke, die im „Loop“, in dauerhafter Wiederholung, gezeigt werden.
Und dann muss der Museumsbesucher im Transportwagen Platz nehmen, durch dessen Bewegung die Tür und die Situation schlagartig wechseln. Vorbei an aufgescheuchten Fledermäusen, McCarthys „Painter“, die mit lautem Geschrei auf die eigene Hand einhackt, dann taucht Frankenstein auf oder der tote Kopf, Erinnerung an Damien Hirst. Aber wir wollen ja nicht alles ausplaudern – für Spannung wird garantiert.

 

4 Bilder
Skelette? Die dürfen in keiner Geisterbahn fehlen. Foto: Musée d’Art Moderne de la Ville de Paris/Pierre Antoine, © Sturtevant

Lesen Sie mehr über die Ausstellung auf der Kulturseite unserer Mittwochsausgabe.



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