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Kunstprojekt in der Galerie arche will Einheimische, Zugezogene und Flüchtlinge einander näherbringen

Geht Heimat durch den Magen?

Hameln. Heimat – was ist das eigentlich? Ein Ort? Ein Gefühl? Gehört unsere Heimat uns? Oder tragen wir unsere Heimat sogar mit uns herum, ganz gleich, wo wir sind? Gemeinsam mit jeweils zehn einheimischen Hameln-Pyrmontern und Zugezogenen – egal, ob diese schon länger im Landkreis leben oder gerade erst „gelandet“ sind – wollen Birgitta Martin und Cornelia Hellbrügge im Rahmen eines Kunst-Projektes genau diese Fragen klären.

veröffentlicht am 15.12.2015 um 16:19 Uhr
aktualisiert am 12.01.2017 um 21:46 Uhr

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Wiebke Kanz

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Wiebke  Kanz Reporterin (in Elternzeit) zur Autorenseite
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„Es geht darum, mit den Mitteln der Kunst einander zu begegnen und kennenzulernen“, sagt Martin. In den Räumen der Galerie arche am Kastanienwall will die Performance-Künstlerin aus Bennigsen gemeinsam mit Cornelia Hellbrügge, die studierte Opernsängerin ist und ebenfalls in Bennigsen lebt, insgesamt vier Wochenendworkshops anbieten, in denen sich die Teilnehmer gemeinsam mit dem Thema Heimat auseinandersetzen. Aus den gewonnenen Erfahrungen sollen Aufführungen erarbeitet werden, die jeweils am darauf folgenden Freitag in der arche als Performance präsentiert werden. Zudem werden Workshops und Aufführungen mit Fotos, Videos und Audioaufnahmen dokumentiert, die jeweiligen Ergebnisse und Ereignisse werden in Blog-Form mit allen Interessierten geteilt.

Das Herantasten an das Thema soll dabei mit verschiedenen Mitteln geschehen: In Phase eins finden und präsentieren die Teilnehmer Objekte, die sie mit ihrer Heimat verbinden, die Heimat für sie darstellen. In Phase zwei widmen sich die Teilnehmer der Frage, welche Tänze, Gesten, Bewegungen sie mit ihrer Heimat verbinden. In Phase zwei wird die Heimat zum Klingen gebracht: es soll gemeinsam gesungen und musiziert werden und schließlich eine Klangcollage erstellt werden, die live aufgeführt wird. Und in der vierten und letzten Phase geht Heimat durch den Magen: Die Teilnehmer erkunden die jeweiligen heimatlichen Geschmäcker der anderen und laden am Ende zu einem „Fest der Sinne“ ein.

Am Freitag, 18. Dezember, findet ein erstes Vortreffen in der arche statt. Beginn ist um 18 Uhr, um vorherige Anmeldung unter birgitta@martin.de oder cornelia.hellbrügge@gmx.de wird gebeten.



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