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Ganz in Weiß: David Byrne

Von Martin Jedicke

Hannover. Als Mitte der 80er Jahre Jonathan Demmes Konzertfilm „Stop Making Sense“ in die Kinos kam, waren die Talking Heads die hipste Band auf dem Planeten und ihr Sänger David Byrne in seinem überdimensionierten Anzug die coolste Bühnensau. Zuvor hatte die Mitwirkung des früheren Roxy-Music-Keyboarders und Ambient-Erfinders Brian Eno bereits drei stilprägende Talking-Heads-Alben hervorgebracht mit dem funkigen „Remain In Light“ als kreativem Höhepunkt.

veröffentlicht am 24.03.2009 um 16:27 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 09:21 Uhr

David Byrne
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Im Theater am Aegi verantwortet Byrne das gemeinsame Tun ohne Brian Eno auf der Bühne. Ganz in weiß gekleidet tummeln sich zehn Musiker, darunter drei Tänzer, um den 57-Jährigen, dessen Haarfarbe inzwischen wunderbar zum Outfit passt. Die Tänzer umspielen, integrieren und überspringen Byrne in einer Show, die trotz aller Perfektion Raum für (scheinbar) Spontanes lässt. Die pulsierenden Funkrhythmen – und dankenswerterweise präsentiert Byrne fünf Songs des Klassikers „Remain In Light“ – reißen die 800 Zuhörer aus ihren Sesseln. Als Zugabe „Burning Down The House“. Byrne gelingt ein kurzweilig-spannender Abend, der als einer der Konzerthöhepunkte des Jahres eingeordnet werden darf.



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