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Frittenbude versprechen "Schrabbel-Brabbel und eine schweißtreibende Show"

Die Elektroband Frittenbude sprengt vor Zulauf oft die Bühnen auf deutschen Festivals. Am Wochenende treten sie in Hannover auf dem Faust-Gelände beim "BootBooHook" auf. Gitarrist Martin hat sich von Patricia Hölscher interviewen lassen.

veröffentlicht am 15.08.2011 um 14:44 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 11:41 Uhr

frittenbude
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Von Patricia Hölscher
Hannover. Ihr Wohnort ist die Autobahn. So steht es im Facebook-Profil der Elektropop-Band Frittenbude. Denn was die Festivalplanung der Musiker angeht, fahren sie schon mal 750 Kilometer an einem Wochenende. Am Samstag spielt die Band beim „BootBooHook“-Festival auf dem Faust-Gelände – neben Wir sind Helden, Bonaparte oder Thees Uhlmann. Gitarrist Martin Steer verrät, was er mit dem Festival verbindet.

Martin, was ging Dir durch den Kopf, als Du gehört hast, dass Ihr auf einem Festival namens „BootBooHook“ spielt?
Ich hatte das irgendwo schon mal gehört. Ich glaube, es stand letztes Jahr im Raum, dass wir dort spielen, aber das hat dann irgendwie doch nicht geklappt … Außerdem musste ich an ein Boot denken.


In Festivaldimensionen gedacht, ist es aber ein kleines Boot. Letztes Jahr waren 5000 Leute dort.
Oh, das ist gemütlich, da können alle noch ein Knäuel zusammen machen. Ein Menschenknäuel: Alle umarmen sich und geben komische Laute von sich. Ich mag Festivals in der Größenordnung, wenn nicht sogar noch kleiner, das macht’s persönlicher.

Ist Frittenbude eine Band vom Typ „Hinkommen, Soundcheck, Konzert und schnell Wegkommen“?
Wir waren gerade vier ganze Tage privat auf dem „Melt!“-Festival. In der Zeit haben wir dort zwei Konzerte gespielt. Wenn es uns gefällt, verweilen wir immer bis in die Puppen auf den Festivals. Das haben wir ja früher, vor Frittenbude, auch den ganzen Sommer lang gemacht.

Also entscheidet Ihr das spontan?
Ja! Aber das „BootBooHook“ wirkt sehr sympathisch, von daher werden wir es genießen.

Habt Ihr als Münchner eigentlich eine Verbindung zu Niedersachsen?
Nein, nicht wirklich. Jakob hat eine Oma in Hannover, glaube ich.

Abgesehen von der Verwandtschaft: Welche Rolle spielt die Stadt, in der Ihr ein Konzert gebt?
Wenn das Konzert gut ist und die Leute Spaß haben, spielt das eine untergeordnete Rolle. Klar – es gibt Städte, in denen man lieber spielt: München ist immer schön, Hamburg auch. Dafür wird man von kleineren Städten überrascht.


Wann hat man ein Frittenbudekonzert optimal erlebt: Wenn man viel getanzt hat oder wenn man viel über Eure Texte nachgedacht hat?
Das geht Hand in Hand, würde ich sagen. Aber es kann jeder individuell entscheiden. Auf jeden Fall haben wir etwas zu sagen.

Und was kann das „BootBooHook“ von Euch erwarten?
SchrabbelBrabbel, eine schweißtreibende Show und ganz viel LÖV.



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