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Hörenswerte Soli und ausufernde Rockversionen: Rich Hopkins und Lisa Novak gastieren mit Band in der Bluesgarage

Flieg, Hopkins, flieg! Liebesland war abgebrannt

Isernhagen. Claudia und Werner, Freunden Rich Hopkins’ aus dem Weserbergland, widmet der Amerikaner aus dem staubigen Arizona den fast ein Vierteljahrhundert alten Repertoire-Klassiker „Dirt Town“. Hört man nicht auf den Text, könnte man einen Kommentar zu Hamelns Fußgängerzonen-Debatte ableiten, aber solche Probleme sind dem 51-Jährigen natürlich fremd. Hopkins wohnt zurzeit im Liebesland. Hatte er sich zunächst bei einer Autofahrt in einen Song der Houstoner Singer/Songwriterin Lisa Novak verliebt, so wurde schon bald zusammen komponiert, die musikalischen Früchte in den „Loveland“-Studios aufgenommen, das daraus resultierende Album nach dem Studio benannt und die Ergebnisse schließlich auf die Konzertbühnen gehievt.

veröffentlicht am 20.04.2009 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 06:41 Uhr

Rich Hopkins. Foto: jed

Autor:

Martin Jedicke
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In der Bluesgarage werden einige Kostproben serviert, mitunter übernimmt Frau Novak die Lead Vocals, was in besseren Momenten einer Mary Chapin Carpenter ähnelt. Vielleicht konnten sich die beiden nicht immer ganz auf die Arbeit konzentrieren, denn nicht alle Kollaborationen überzeugen wie der Countryrocker „Fallin’“ oder der Popsong „Somekindagirl“. Auch wenn Hopkins’ Liebesland vor einigen Jahren abgebrannt war, so kann man ihm nicht vorwerfen, auch in schlechteren Zeiten seine rote Gretsch-Gitarre nicht zum Brennen gebracht zu haben. Unterstützt durch den etwas unter Wert verkauften Gitarristen Mark Zubia, den soliden Drummer Paul Valdez, den seinen Fuzz-Bass manchmal zu sehr exhibierenden Ken Andree, dieser Mischung aus Cowboy, Hippie und Waldschrat, sowie Novaks Akustikgitarre, stürzt sich Hopkins in hörenswerte Soli und ausufernde Versionen rockiger Perlen wie „Soul Leacher“ oder „Mumbly Peg“. Flieg, Hopkins, flieg!



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