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Sonic Skies und The Amnesty lassen bei ihrem gemeinsamen Konzert das Kaleu erzittern

Fette Riffs, ordentlich Gebrüll

HAMELN. Metalcore und Konfetti passen zusammen wie Arsch auf Eimer, wie die Faust aufs Auge, wie das Salz in die Suppe. Sie brauchen einander, um diese Fusion aus bunten Papierschnipsel und unnötig lautem Geballer zu formen, die im Kaleu eine einzigartige Stimmung erzeugt haben.

veröffentlicht am 23.01.2017 um 17:24 Uhr
aktualisiert am 27.01.2017 um 11:45 Uhr

Jede Menge Konfetti wurde am Samstag bei großartiger Stimmung im Kaleu verstreut. Foto: km
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Autor

Katharina Mork Reporterin
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Gleich zwei Anlässe gab es in der urigen Hafenkneipe gebührend zu feiern: Da wäre zum einen das gemeinsame Konzert der Metalcorebands Sonic Skies und The Amnesty, die sich seit Langem mal wieder die Bühne teilten und das Publikum mit fetten Riffs, ordentlich Gebrüll und treibendem Doublebass zum Headbangen animierten. Zum anderen hat der lang ersehnte Nachwuchs von Kneipenwirt Alexander Luhmann endlich das Licht der Welt erblickt. Von gefühlten 50 Kilo Konfetti sammelten sich allein deswegen 45 Kilo der bunten Stimmungsaufheller in den Fugen des gepflasterten Bodens – und werden dort wahrscheinlich noch liegen, wenn der kleine Mann 18 wird. Kaum eine Band pflegt mit ihrem Publikum so engen Kontakt wie die 2012 gegründete, „schönste“ Hamelner Band der Welt, Sonic Skies. Für nahezu jedes Konzert in ihrer Heimatstadt lassen die fünf jungen Männer sich etwas Besonderes einfallen, um mit der treuen Crowd einen guten Abend zu verbringen. Beim Konzert am Samstag war dies ein Gewinnspiel, bei dem es unter anderem eine Umarmung vom Bassisten Marco plus einen Artikel aus der Merch-Kollektion von Nonic Nice gab. Auch, wenn es darum geht, in schwierigen Zeiten für ihre Fans und Freunde einzustehen, sind Shrimps mit Shice die Ersten, die sich selbstlos zu einem Solidaritätskonzert bereit erklären.

Die Jungs von The Amnesty waren derweil froh, mal wieder richtig „hameln“ zu können, wobei sie den Namen der Kleinstadt ganz bewusst als Verb gebrauchen. Die langjährige Freundschaft zwischen den Wolfsburgern und Ironic Fries bescherte an diesem Abend selbst zufällig in die Kneipe gestolperten Gästen eine willkommene Abwechslung zur üblichen Kneipenlandschaft – und eine Gratisportion Konfetti in Kapuze und Haaren.



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