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Ensemble unter der Leitung von Bernd Dormann in der Marktkirche

Festliche Bläserklänge zum Advent

Hameln. Draußen vor den Kirchentüren herrschte rund um die Stände des Weihnachtsmarktes lebhaftes Treiben. Doch die Musiker im Innern der voll besetzten Marktkirche übertönten mit kraftvollen Klängen mühelos die Geräuschkulisse. Sie hatten ein begeistertes Publikum. Die große Zahl der Konzertbesucher zeigte, dass für viele Hamelner das adventliche Konzert des Blechbläser-Ensembles unter Leitung von Bernd Dormann ebenso zur Vorweihnachtszeit gehört wie Lichterglanz und Glühweinduft.

veröffentlicht am 16.12.2013 um 21:03 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 20:41 Uhr

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Autor:

Christine Longère
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Vier Trompeten (Annika Piontek, Bernd Dormann, Bertram Huvendiek, Joachim Schween), vier Posaunen (Henrike Althoff, Luca Gröhlich, Rolf Schlei, Richard Schulz), Horn (Jürgen Glitsch) und Tuba (Ulli Schlote) – mit dieser Besetzung eifert das zehnköpfige Bläserorchester großen Vorbildern nach. Philip Jones war ein englischer Trompeter, der sich im Orchestergraben langweilte. Während der zahllosen Takte, in denen er nichts zu tun hatte, kam ihm die Idee, ein eigenes Ensemble ins Leben zu rufen. Er legte den Grundstein für den Siegeszug der Blechbläsermusik, der eng mit dem Namen „London Brass“ verbunden ist und zu dem namhafte Komponisten und Arrangeure beitrugen.

Aus dem seither entstandenen reichen Repertoire schöpfen auch die „Hamelner Blechbläser“. Neben Arrangements, die für „London Brass“ entstanden, wie „Fantasy de Noel“ oder das in England sehr populäre „Away in a Manger“ enthielt ihr Programm auch Originalkompositionen, darunter Chris Hazells effektvolle Suite „The Gospel Hall“ mit furiosen, stark vom Jazz beeinflussten Ecksätzen, die zwei melodiöse Hymnen umschließen. Einen Schwerpunkt bildeten Bearbeitungen von Werken der großen Barockkomponisten.

Drei Sätze aus Bachs Weihnachtsoratorium verfehlten ebenso wenig ihre Wirkung wie die Händel-Arie „Let the bright Seraphim“, in der die Trompete die Aufgaben des Soprans übernimmt, oder Purcells populäres, ursprünglich dem Cembalo zugedachtes „Trumpet Tune“. Der Beifall nahm kein Ende und verebbte erst nach der zweiten Zugabe, „Lobt Gott, ihr Christen, allzugleich“.



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