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Expeditionen ins Tierkunstreich - in der Galerie arche

Von Julia Marre

Hameln. Gekrümmt liegt der flauschige Tiermensch in Säuglingsgröße mitsamt schwarzem Kopf in der Fensterbank. Neben ihm steht ein verlassener Käfig. Wie an einer traurigen Geburtstagsgirlande hängen die in Plastiktüten verpackten kleinen Fische in Reih und Glied. Über dem Eingangsbereich krabbelt ein überdimensionaler Parasit an der Mauer entlang. Und ein mit Gebiss versehener Fischkörper auf Rollen scheint bloß darauf zu warten, durch die Galerie gezogen zu werden. Doch von gestreifter Tigerenten-Niedlichkeit ist er weit entfernt.

veröffentlicht am 08.11.2009 um 13:03 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 15:41 Uhr

arche
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„Exótica“ heißt die Ausstellung, die Maria Fieseler-Roschat am Freitagabend in der Galerie arche am Haspelmathturm eröffnete. Exotik, das aber ist für die Hannoveraner Künstlerin keineswegs ein harmonischer Garten Eden, ist kein romantisiertes Ideal von wilder Natur. Exotik bedeutet für die geborene Uruguayanerin die fragile Realität, die sie in ihren Werken zu reflektieren versucht. Und in denen sich vieles entdecken lässt.

 

- Zu sehen sind die Werke Maria Fieseler-Roschats in der Galerie arche, Kastanienwall 12, bis zum 29. November, immer mittwochs von 11 bis 13, samstags von 10 bis 13 und sonntags von 11 bis 14 Uhr.

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