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Die Niedersächsischen Musiktage brachten das European Union Chamber Orchestra ins Theater Hameln

Europa tanzte

Hameln. Wenn die Liedertafel Hameln nicht zuerst das Konzert mit dem textunterlegten Ungarischen Tanz Nr. 5 von Johannes Brahms eröffnet und anschließend mit ihren Angehörigen rund vierzig Plätze besetzt hätte, wäre die Zahl der Zuhörer im Konzert des European Union Chamber Orchestras fast halbiert gewesen. Was war denn da bloß los im Theater? Zu wenig Reklame? Kaum vorstellbar bei einer Veranstaltung, mit der die Niedersächsischen Musiktage nach Hameln kommen und ein leichtfüßiges Programm mit klassischen Europäischen Tänzen anbieten.

veröffentlicht am 30.09.2013 um 17:42 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 01:21 Uhr

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Autor:

Karla Langehein
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Die Reise am Samstagabend ging von Brahms und mit Fünf Deutschen Tänzen von Schubert zu Dvoráks Walzern nach Tschechien und von dort aus mit Respighis Alten Liedern und Tänzen nach Italien. Nach der Pause und einem Sprung über den Kanal traf man sich in England bei Frederick Delius’ Air and Dance und Peter Warlocks hübscher Capriol Suite, bevor mit Béla Bartóks Rumänischen Tänzen das Ziel erreicht wurde. Hier trat dann auch der ungarische Konzertmeister und Chef des Orchesters, Gergely Kuklis, solistisch in Funktion. Unter seiner Leitung musizierte das fünfzehnköpfige europäisch bunt besetzte Kammerorchester durchgängig hoch konzentriert, stets klangschön und zuweilen temperamentvoll. Und wären da nicht so viele Plätze im Saal leer geblieben, hätte sich gewiss auch noch sichtbare Spielfreude dazugesellt. Ein schönes Konzert – herzlich starker Beifall – und als Zugabe gab es die Mazurka op.7,3 f-moll von Frédéric Chopin.



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