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Herausragende Compagnien und das 1. Hamelner Konzert mit Sabine Meyer

Erstmals Hamelner Tanztheatertage

Hameln. Erklärte Lieblinge von Hamelns Theaterchefin: Oper und Tanztheater. Hier sollte sich – ohne das traditionelle Programm zu schmälern – einiges ändern. Und fast so etwas wie ein kleiner Paukenschlag, als Dorothee Starke jetzt den Spielplan vorstellte und die Hamelner Tanztheatertage im April nächsten Jahres mit drei hochkarätigen Compagnien ankündigte. Eine kleine Sensation: Am 24. April „Love Hurts“ nach Strawinskis „Petruschka“. Das Ballett Biarritz feiert am 27. 4. seine Tourneepremiere in Hameln und am 29. 4. gastiert die Compagnie Drift aus der Schweiz mit „Heidenangst und Höllenspaß“ auf unserer Bühne. Kombikarten werden für alle drei Vorstellungen zum Sonderpreis angeboten.

veröffentlicht am 27.05.2009 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 03:21 Uhr

Bei den Tanztheatertagen zu Gast: Biarritz L’Amour Sorcier

Autor:

Richard Peter
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Nach dem geballte Saisonauftakt mit „Sommerzauber“ im Bürgergarten und dem Theaterfest: Rossinis „Barbier“ und Schillers „Räuber“ ist es das Houston Hip-Hop-Ballett, das die dritte Sparte perfekt bedient, bevor Ende September quasi die vierte Sparte mit dem 1. Hamelner Konzert ins Spiel kommt. Auch das eine Sensation: Sabine Meyer, nichts weniger als ein Weltstar, wird das Klarinettenkonzert Nr. 4, e-Moll von Louis Spohr spielen.

Als bewusste „Zugabe“

Wie bereits angekündigt, wird das Ballettensemble des Theaters Hagen mehrmals in Hameln gastieren – so auch mit „Tangomania“ in der Choreografie von Ricardo Fernando. Auch das neu: nach ein paar Wochen ist die Aufführung ein zweites Mal zu sehen, als bewusste „Zugabe“, falls jemand den ersten Termin verpasste.

Ergänzt wird das Tanztheater-Angebot mit „Nighthawks“, ebenfalls mit dem Ballett Theater Hagen und Tap Olé & Company.

Nach Rossinis „Barbier“ aus Detmold kommt das Theater für Niedersachsen mi seiner hochgelobten „Carmen“. Als dritte Oper steht Cimarosas „Die heimliche Ehe“ auf dem Programm, das mit „Don Giovanni à trois“ abgerundet wird.

Die Operetten-Szene wird mit Paul Abrahams „Blume von Hawaii“ bedient. Dazu kommt noch die Operetten-Gala unter dem Titel „Dein ist mein ganzes Herz“, Das schrille Musical von Robert Wilson und Tom Waits „The Black Rider“ nach Webers „Freischütz“ und zu Ende der Saison Jessels „Schwarzwaldmädel.“

Ebenfalls verstärkt im Angebot – um möglichst viele Besucher anzusprechen: Clownstheater mit Gardi Hutter, Kabarett mit den „Stachelschweinen“ aus Berlin und ein a cappella Konzert „Maybebop“.

Auch das TAB bietet wieder eine Reihe von Aufführungen mit Christiane Hess und ihrem Solostück „30 km pro Sekunde“, eine „Hommage an Edith Piaf“ mit Ulrike Wahren – dazu sind auch die „Pädagogian Harmonists“ und Traute Römisch mit Andy Mokrus wieder im Programm. Peter Sodann wird Dickens „Weihnachtsgeschichte“ lesen und mit Genets „Die Zofen“ kommt ein spannendes Stück auf die Bühne der Bühne. Ein Karl-Valentin-Abend ist genauso geplant wie Figurentheater und Stücke für Kinder und Jugendliche wie „Kiwi“ mit dem Theater Osnabrück. Die Vorweihnachtszeit wird diesmal mit „Der Zauberer von Oss“ mit den Detmoldern verkürzt, die auch wieder mit „Die kleine Zauberflöte“ zu Gast sein werden.

Das Staatsorchester Braunschweig und die TfN Philharmonie bleiben die Basis für die Konzerte im Theater, aber mit dem Concerto Köln kommt ein neues Ensemble dazu, ebenso wie mit der Kammerphilharmonie Berlin-Brandenburg. Neu im Programm: Ein Jugendkonzert mit Beethovens „Fünfter“. die von Martin Weller von den Braunschweigern moderiert wird. Unverändert: Karla Langeheins beliebte „Dewezet Classics“ als kenntnisreiche und spannende Einführung in die Konzertprogramme.

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