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Eine reine Männersache - schonungslos als Oper inszeniert

Von Karla Langehein

Hannover. Der Schauplatz: ein sibirisches Straflager. Die Gefangenen auf engstem Raum zusammengepfercht, ohne Chance auf Privatsphäre. Der Willkür und den Erniedrigungen durch das Wachpersonal ausgesetzt. Ein Dasein, das Gewaltfantasien und Aggressionen weckt. Oder in autistische Gleichgültigkeit mündet. So schildert Dostojewski seine vierjährige Haft im sibirischen Semipalatinsk. Die „Aufzeichnungen aus einem Totenhaus“ bilden die personengetreue Vorlage für Janáceks Oper, die in der Staatsoper in der Inszenierung von Barrie Kosky eine gefeierte Premiere erlebte.

veröffentlicht am 17.03.2009 um 16:41 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 09:41 Uhr

"Aus einem Totenhaus"


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