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Margret Faita zeigt zum 20. Bestehen zeitgenössische keramische Kunst

Eine Galerie feiert Geburtstag

Hameln (red). Es gibt nicht viele Galerien in Deutschland und in Europa, die sich der zeitgenössischen keramischen Kunst widmen. Zu den drei ältesten Keramikgalerien in Deutschland zählt mittlerweile auch die Hamelner Galerie Faita. Es ist das Gefäß als Skulptur, das Ausgangspunkt des Interesses für Galeristin Margret Faita war und ist. Form und Oberfläche eines vollendeten Gefäßes sind für sie identisch mit einer Plastik.

veröffentlicht am 12.11.2012 um 15:43 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 13:21 Uhr

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In den 20 Jahren, in denen es ihre Galerie gibt, hat Margret Faita die Bandbreite der zeitgenössischen keramischen Kunst immer wieder dargestellt. Neben dem Gefäß sind es heute Skulpturen sowie keramische Bilder. Einige der Künstler, die die Galeristin zu Anfang bereits in ihrem Programm hatte, gehören inzwischen zu den anerkannten Keramikern. So sind beispielsweise Arbeiten des Schotten Martin McWilliam heute in Museen zu bestaunen. Auch die Hamburger Künstlerin Karin Bablok ist international gefragt. Sie hatte eine Professur für Keramik in Seoul/Korea inne – in einem Land, das hinsichtlich der Wertschätzung der Keramik führend ist.

Margret Faita ist immer wieder auf der Suche nach neuen Ideen, Gestaltung und Formen. In Elke Sada hat sie eine Künstlerin kennengelernt, die kräftige Farben bis hin zu expressionistischer Malerei mit Keramik verbindet. Wichtig für Faita sind höchste Qualitätsansprüche – sowohl im künstlerischen Anspruch als auch im Umgang mit dem Material. Dieser Anspruch hat der Galerie sowie Margret Faita einen Namen in Europa verschafft. Zum 20-jährigen Bestehen zeigt die Galerie jetzt sieben Künstler, die Margret Faita über die Jahre begleitet hat. Unter dem Motto „Von Tradition bis Farbrausch“ werden Keramiken zu sehen sein, die stellvertretend für die zeitgenössische keramische Kunst sind. Musikalisch umrahmt wird die Eröffnung von Ulrike Dangendorf. Die Rede zur Eröffnung hält Martin McWilliam.

Die Ausstellung wird am Samstag, 17. November, um 19 Uhr in Anwesenheit der Künstler eröffnet. Am Sonntag haben Besucher die Möglichkeit, sich von 14 bis 17 Uhr in einer Matinee den Ausstellungsstücken zu nähern.

Es grünt so grün: Eva Koj hat diese große Seladonvase gefertigt. Ihre Werke sind Teil der Jubiläumsausstellung in der Galerie.



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