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Ausstellungen zur koreanischen Kunst und Kultur in Hannover

Eine beispiellose Renaissance

Hannover. Hand aufs Herz: Was wissen wir von Korea? Dank der Hannover-Messe, Korea war diesmal das Partnerland, öffneten sich für einige Tage in zahlreichen Häusern Fenster und Türen, um die Kunst und Kultur dieses Landes aus allen Perspektiven hier in Hannover erleben zu können. Dieser Staat, 1948 gegründet und nach der Beseitigung der Trümmer des Krieges, dem Ende einer alles beherrschenden Militärdiktatur, hat seit 1992 ein atemberaubendes Wirtschaftswachstum erlebt. Nach einer Phase als Billigland kam es zu einer beispiellosen Renaissance der Wirtschaft und Kultur. Kultur also en masse. Das ehemalige Kaufhaus SinnLeffers in der Osterstraße 10 wurde in ein Museum auf Zeit umgewandelt: In vier Stockwerken ist hier alles zu sehen, was irgendwie mit Made in Korea zu tun hat. Im Unter- und Erdgeschoss wird die zeitgenössische Kunst dieses Landes vorgestellt, im 1. Obergeschoss zeigen die Fotografen ihre Arbeiten und im 2. Obergeschoss stellen sich die Designer der Öffentlichkeit mit überraschenden, ungewöhnlichen Ideen.

veröffentlicht am 29.05.2009 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 03:21 Uhr

„Solbim“-Bildcover des Kinderbuches

Autor:

Klaus Zimmer
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Die vielfältige Kultur Koreas ist in Hannover an drei Stätten präsent: Neben der großen globalen Schau bei SinnLeffers (noch bis 31. Mai), wurden im Kommunalen Kino, Sophienstraße 2, eine Vielzahl noch unbekannter Filme vorgeführt, die zum Teil bei internationalen Filmfestspielen mit Preisen ausgezeichnet wurden, denn schließlich erlebt das koreanische Kino seit Anfang der 1960er Jahre eine unglaubliche Renaissance. Interessante Gäste sorgten für zusätzlichen Reiz.

Schrift- und Buchgeschichte

Die Ausstellung Koreanische Schrift- und Buchgeschichte, (nur noch heute) in der Stadtbibliothek, Hildesheimer Straße 12, ist ein Kleinod für alle Bücherfreunde, Bibliophile und Kinder, und als „zusätzlicher Bonbon“: In der großen Halle, ein völlig unbekanntes Terrain, Kinderbücher aus Korea, die gleichzeitig mit interessanten, imaginären Geschichten aufwarten und damit einen einmaligen Überblick über die Kultur und das Leben Koreas bieten.

Dank der Unterstützung des Ministeriums für Wirtschaft und Wissen der Republik Korea und in Kooperation mit der Kestnergesellschaft wird Jedermann die Chance geboten die noch unbekannte Kunst und Kultur dieses Landes nachzuerleben.

Weiterführende Informationen: Tel: 0511 70 120 19 oder. schrader@kestner.org



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