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Eindrucksvoll auch allein: Peter Murphy im Solokonzert

Von Thorsten Sienk

Hannover. Es hätte eine hübsche Beerdigung werden können. Die Gemeinde war – zahlenmäßig recht spärlich – im kleinen Schwarzen mit adretter Netzstrumpfhose, toupiertem Haar und einem traurig entrückten Lächeln um die Augen versammelt. Der endgültige Abschied von Bauhaus, jener schillernd-düsteren Ikone des Gothic Rock? Das Capitol als Friedhof für Legenden?

veröffentlicht am 20.10.2009 um 16:35 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 17:41 Uhr

Peter Murphy
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Dazu ist es zum Glück nicht gekommen, weil ein Frontmann allein keine ganze Band ausmachen kann. Folglich hat der charismatische Sänger Peter Murphy bei seiner „Secret Cover“-Solotour das einzig Richtige getan: nicht diesen Anspruch erhoben und den eigenen Stil verfolgt, statt die Erfolge von damals schal aufzubrühen.
 30 Jahre sind rum, seit Bauhaus dem Horror-Stummfilm-Darsteller Bela Lugosi ein musikalisches Denkmal setze, das zur Hymne der Gothic-Szene wurde. Hymnen haben den Charme, unsterblich zu sein, während ihre Schaffer – passen sie nicht höllisch auf – schnell zu Untoten mutieren.



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