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Umbo kommt ins Sprengel Museum

Ein Pionier des „Neuen Sehens“

Hannover. Er war ein Pionier des „Neuen Sehens“. Otto Maximilian Umbehr, der sich als Künstler Umbo nannte, gilt als einer der bedeutendsten Fotografen des Bauhauses. Viele seiner Arbeiten sind vernichtet, denn 1943 wurde sein Archiv in Berlin, das 50 000 bis 60 000 Negative umfasste, bei einem Bombenangriff zerstört. 600 Originalabzüge aus dem Umbo-Werk aber gibt es noch.

veröffentlicht am 22.04.2016 um 18:31 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 10:18 Uhr

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Mit Unterstützung von insgesamt 14 Förderern und Sponsoren ist es nun gelungen, diesen Nachlass der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Auf Initiative der Kulturstiftung der Länder, mit dem Ziel, den Nachlass Umbos in seiner Geschlossenheit als national wertvolles Kulturgut für Deutschland zu erhalten, haben die Berlinische Galerie, das Sprengel Museum Hannover und die Stiftung Bauhaus Dessau Konvolute des Nachlasses aus verschiedenen Provenienzen erworben. Über den Preis des Ankaufes machte die Kulturstiftung der Länder keine Angaben. Der Nachlass soll so auf die drei Häuser aufgeteilt werden, wie es zu ihren Sammlungen passt. Für das Sprengel Museum stellt das in Hannover entstandene Spätwerk Umbos ein Stück Kunstgeschichte dar: In Hannover erlebte Umbo kurz vor seinem Tod nach Jahrzehnten des Vergessens die Wiederentdeckung und Würdigung seines Werkes. 2019, zum Bauhaus-Jubiläum (100 Jahre), wird eine Ausstellungsserie an allen drei Häusern das Werk des Fotokünstlers beleuchten.rom

Egon Erwin Kisch, der rasende Reporter, gesehen von Umbo.

Foto: pr



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