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Ein Pferd stand nicht auf der Bühne - eher ein müder Gaul

Hameln (are). Das Theater Hameln war überaus gut besucht am Montagabend. Kein Wunder, denn Martin Walsers Novelle "Ein fliehendes Pferd" stand auf dem Programm. Die Tragikomödie um zwei Paare, die sich zufällig im Urlaub am Bodensee begegnen, und deren Lebensentwürfe dort kollidieren. Der Applaus am Ende der Inszenierung war wohlwollend. Einen eindeutigen Favoriten hatte das Publikum sich offensichtlich nicht ausgeguckt.

veröffentlicht am 25.01.2011 um 12:01 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 04:21 Uhr

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Hameln. Das Theater Hameln war überaus gut besucht am Montagabend. Kein Wunder, denn Martin Walsers Novelle "Ein fliehendes Pferd" stand auf dem Programm. Die Tragikomödie um zwei Paare, die sich zufällig im Urlaub am Bodensee begegnen, und deren Lebensentwürfe dort kollidieren. Der Applaus am Ende der Inszenierung war wohlwollend. Einen eindeutigen Favoriten hatte das Publikum sich offensichtlich nicht ausgeguckt.

Die Theaterfassung von Ulrich Khuon und Martin Walser, die die Nordtour GmbH auf die Bühne brachte, kommt zweifellos mit weitaus weniger Wucht daher als die Romanvorlage. Wo die literarischen Protagonisten am Ende das Neue suchen und sich weiterentwickeln, bleiben sie auf der Bühne unverändert zurück: verlogen, gefangen in Routine und ängstlich, dass die Wahrheit ans Licht kommen könne.
Lesen Sie die Rezension in der Donnerstagsausgabe der Dewezet.

Von Julia Marre

3 Bilder
Helmut (Ulrich Bähnk) hat keine Lust, sich zu verändern.


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