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In „Gin Rommé“ deuten Ellen und Holger Schwiers gesellschaftliche Probleme heiter und tiefgründig

Ein Klagelied übers Alleinsein im Altersheim

Hameln. „Es ist doch nur ein Kartenspiel“, sagt Fonsia Dorsey im Stück „Gin Rommé“. Als Theaterstück von Donald L. Coburn wird es zum Spiegel für zwei Leben, die im Endstadium vernachlässigt und einsam in einem tristen Altersheim aufeinandertreffen. Im Spiel mit den Karten lassen sie nach und nach alle Masken fallen. Ellen Schwiers und ihr Bruder Holger lassen als Fonsia Dorsey und Weller Martin die Inszenierung von Jan Aust im Theater Hameln mit höchster Schauspielkunst zu einer eindrucksvoll heiteren, aber ebenso tiefgründigen Anklage über die Behandlung alter Menschen werden. Sie zeigen, wie ihr Leben später einmal nicht aussehen soll.

veröffentlicht am 29.11.2010 um 15:45 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 08:41 Uhr

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Autor:

Andrea Gerstenberger


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