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Micky & The Motorcars eröffnen das Konzertjahr der Blues Garage

Ein Cheers auf den Countryrock

Isernhagen. Wo findet sich eigentlich die Geburtsstunde des Countryrocks. Als Bob Dylan seine Gitarre unter Strom setzte und dafür Judas-Rufe kassierte. Als The Band die „Music From Big Pink“ schrieb? Als Gram Parsons zu den Byrds stieß und mit ihnen „Sweetheart Of The Rodeo“ aufnahm? Als Parsons mit den Flying Burrito Brothers den „Gilded Palace Of Sin“ bezog? Oder als er die Stones zu „Wild Horses“ inspirierte? Spätestens mit den Eagles war der Countryrock in den Siebzigern an die Spitze der Charts geflogen. Die kleine Renaissance des Genres um die No-Depression-Band Uncle Tupelo, aus der später Son Volt und Wilco hervorgehen, hält bis heute an: Da sind die wunderbaren Jayhawks oder die Band Of Heathens – die bereits mehrfach als Gast in der Blues Garage Isernhagen auftraten. Dort finden sich am Freitagabend zum diesjährigen Eröffnungskonzert nach der Weihnachtspause Micky & The Motorcars aus Texas ein.

veröffentlicht am 15.01.2012 um 14:06 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 20:21 Uhr

Autor:

Martin Jedicke
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Im ersten Set gelingt es Micky Braun und seinen Mitstreitern zu selten, sich von den Vorbildern abzugrenzen. Hübsch zu hören sind die Midtempo-Songs, schuckeln aber ein wenig zu gleichförmig dahin. Ganz anders nach der Pause. Da nehmen die Motorcars Fahrt auf, spielen eher Rootsrock als bedächtigen Country. Zu „Raise My Glass“, dem Titelsong des aktuellen Albums strecken sich ihnen Bierbecher zum Cheers entgegen, das Faces-Cover „Stay With Me“ rockt kernig und der fingerschnippende Novelty-Country vom „Band Song“ sorgt für Abwechslung. Micky & The Motorcars bereiten einen gelungenen Einstieg in das Blues-Garagen-Konzertjahr, halten die Countryrock-Fahne hoch – und spielen Dylans „You Ain’t Going Nowhere“, das er den Byrds für das „Sweetheart“-Album spendierte. Da schließt sich der Kreis.



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