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Wo ist die Pointe? Batman-Darsteller Christian Bale im Science-Fiction-Film „Terminator: Die Erlösung“

Ein Action-Spektakel, das viele Fragen unbeantwortet lässt

Wer hätte je gedacht, dass man einmal wehmütig sechs Jahre zurückblicken würde, zurück auf „Terminator 3 – Rebellion der Maschinen“? Was waren das noch für Zeiten! Da gab es einen Guten, nämlich Arnold Schwarzenegger, und eine schöne Böse, nämlich Kristanna Loken im roten Lederdress. Ordentlich austeilen konnte die. Dagegen war der T-1000 in „Terminator 2“ ein Waisenknabe. Angesiedelt waren die Vorgänger in der Gegenwart, in einer Stadt mit ganz normalen Menschen, um die man sich ernsthaft Sorgen machen musste.

veröffentlicht am 04.06.2009 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 02:41 Uhr

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Autor:

Michael Ranze
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In „Terminator: Die Erlösung“ gibt es keine Bösen mehr. Eine ominöse, nicht greifbare Firma namens Skynet hat den größten Teil der Menschheit in einem nuklearen Holocaust ausgelöscht. Trotzdem baut sie fleißig einen Killer-Roboter nach dem anderen. Man kann ja nie wissen… Warum Skynet so sauer ist auf die Menschen, wird von den Drehbuchautoren nie erklärt. Apropos „nuklearer Holocaust“. McG, der Regisseur, hat sich viel Mühe gegeben, eine postapokalyptische Landschaft zu kreieren. Keine Städte, keine Häuser, keine Straßen, keine Farmen, keine Felder. Kurzum: Es gibt nichts zu sehen. Nicht gerade das, was man sich von einem Kinobesuch erhofft.

Mit flüsternder Stimme berichtet

Natürlich soll es immer noch John Connor (Christian Bale), dem Anführer des Widerstands der Menschen gegen die Maschinen, an den Kragen gehen. Mit flüsternder und heiserer Stimme, die Bedeutungsschwere signalisiert, berichtet er aus dem Off von den gröbsten Entwicklungen. Dass ein U-Boot unter Führung von General Ashdown (Michael Ironside) die Skynet-Zentrale in die Luft jagen will. Doch die fiese Firma missbraucht Kriegsgefangene als menschliche Schutzschilde, die Connor – zum Unwillen des Generals – schonen will. Auftritt Marcus Wright (Sam Worthington), ein verurteilter Mörder aus der Vergangenheit, der nun als menschlicher Cyborg Skynet infiltrieren soll.

Jede Explosion ist größer als die vorige

Wieder muss man sich fragen, warum McG sich soviel Mühe gibt, einen Roboter einzuführen, der aussieht wie ein Mensch und sprechen kann. Das war doch in den drei Vorgängern selbstverständlich. Wozu der Aufwand, wo ist die Pointe? Doch dies ist nicht der Film für hintergründige Fragen. Von Beginn an haut uns der Regisseur die Action um die Ohren – zu Wasser, zu Lande, in der Luft, höher, schneller, weiter, eine Explosion größer und lauter als die andere. Wer immer wissen wollte, wie es in einem abstürzenden Hubschrauber aussieht, ist hier richtig.

„Terminator: Die Erlösung“ läuft täglich um 15.30, 18 und 20 und 20.30 Uhr im Hamelner Maxx-Kino, heute und morgen auch um 22.30 und 23 Uhr.

Mensch gegen Maschine: John Connor (Christian Bale) kämpft ums Überleben.



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