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Ein Muss für Comickenner: Zack Snyders „Watchmen – Die Wächter“

Düstere und fantasievolle Vision – eigenwillig neu interpretiert

Silk Spectre II, Nite Owl II, Rorschach, Dr. Manhattan, Ozymandias und der Comedian – fleißigen Comic-Lesern muss man gar nicht viel erzählen: Die „Watchmen“, ab 1986 als zwölfteilige Superhelden-Serie bei DC Comics erschienen, haben den Sprung auf die große Leinwand geschafft. Regie führte Zack Snyder, der zuletzt mit „300“ für geteilte Meinungen, aber auch für Aufsehen sorgte. Angesiedelt ist „Watchmen“ in einem fiktiven, sehr fiktiven Amerika des Jahres 1985. Richard Nixon hat dank Dr. Manhattan (Billy Crudup), einem nackten, blau leuchteten Kerl mit überirdischen Kräften, den Vietnamkrieg gewonnen und, welch grausige Vorstellung, seine dritte Amtszeit eingeläutet. Der Kalte Krieg ist auf dem Höhepunkt, die Uhren stehen im wahrsten Sine des Wortes auf fünf vor zwölf. Gleich zu Beginn wird der Comedian (Jeffrey Dean Morgan), früher einmal Auftragskiller für die US-Regierung, aus dem 30. Stock eines Hochhauses geworfen. Sein Kumpel Rorschach (Jackie Earle Haley), das Gesicht hinter einer Maske aus tanzenden Tintenflecken verborgen, weiß sofort, dass es allen Superhelden an den Kragen gehen soll. Und so ruft er den Rest der Gang, allen voran die schöne Silk Spectre II (Malin Akerman) und Nite Owl II (Patrick Wilson), zusammen, um die Verschwörung aufzudecken.

veröffentlicht am 06.03.2009 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 10:41 Uhr

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Autor:

Michael Ranze
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158 Minuten dauert „Wat-chmen – Die Wächter“– Zeit genug, alle Superhelden mit ihren Stärken, Ängsten und Neurosen ausführlich vorzustellen und in Rückblenden ihrer Vergangenheit nachzuspüren. Zack Snyder hat dem Film seine ganz eigene Vision aufgedrückt, düster, fantasie-voll und sehr blutig. Auch auf Ausflüge zum Mars und eigenwillige Uminterpretationen der US-Geschichte sollte man sich gefasst machen. Abgerundet wird das Ganze durch zahlreiche Anspielungen aus der Pop-Musik, von Jimi Hendrix bis Leonard Cohen, sogar Nenas „99 Luftballons“ ist zu hören. Für Kenner der Comics ein Muss!

„Watchmen“ ist derzeit im Hamelner Maxx-Kino täglich um 17 und 20 Uhr zu sehen. Freitag und Samstag auch in der Spätvorstellung um 23 Uhr.



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