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Dramaturgin im Labyrinth

Hameln (doro). „Das hätte ich mir nie so riesig vorgestellt“, sagt Ilka Voß. Die Theaterführung von Direktorin Dorothee Starke gehört zum Programm des ersten Arbeitstages für die neue Dramaturgin. Vom hinteren Bühneneingang geht es durch Aufenthalts- und Sozialräume, Maske, Garderobe und den Heizungskeller. Voß bekommt die Theatertischlerei zu sehen, das Theatercafé und diverse Toiletten. Vom Orchestergraben geht es in den Theaterkeller und von aus den labyrinthischen Tiefen bis unters Dach. Auf der die Zuschauerbrücke über dem Saal und einem anderen Gerüst in schwindelnder Höhe hält Ilka Voß  Abstand zum Abgrund. Ob sie sich in dem Labyrinth hinter dem Theatervorhang bald zurechtfinden wird, bezweifelt Ilka Voß. Aber ihr eigentlicher Arbeitsplatz ist ja auch der Schreibtisch. Angefangen hatte Voß‘ Tag mit einer Panne: einem komplett bereinigten Büro, was so viel heißt wie: Alle Kontakte, der E-Mail-Verkehr und was man sonst noch so vom Vorgänger übernimmt, waren verschwunden. Eine Horrorvorstellung. Richtig weg war dann doch nichts: Die Arbeitsgrundlage konnte wiederhergestellt werden. Der erste Tag ohne Kampf mit der Technik wäre auch irgendwie kein echter erster Tag im Büro.

veröffentlicht am 04.08.2014 um 18:35 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 17:21 Uhr

Theater


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