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Eisfabrik in der Sumpfblume

Dr. Schnee in seinem Element

HAMELN. Ein riesiger Schneemann mit glühenden Augen steht auf der Bühne der Hamelner Sumpfblume. Daneben, vor einer Gletscherkulisse heizen Eisfabrik mit unterkühlten Klängen den zahlreichen Gästen im Saal ein. Das Electro-Pop-Trio plus Schlagzeuger startet seine „Kaltgebiete-Tour“ zum meteorologischen Winteranfang.

veröffentlicht am 03.12.2017 um 21:42 Uhr

Natürlich schneit es bei dem Konzert von Eisfabrik – wenig später dann auch draußen. Foto: gla

Autor:

Gabriele Laube
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Das stahlblaue Rampenlicht scheint auf einen gut gelaunten Dr. Schnee (Charly Barth-Ricklefs). Weiß gekleidet und geschminkt, tanzt der Sänger über das Podium, wirbelt mit den Armen, und knufft den plüschigen Namensgeber des eingängigen Songs „Schneemann“. Ein Lied vom brandneuen Album „Null Kelvin“, dessen einprägsamen Text Dr. Schnee verfasst hat. Eine Schaumkanone verwirbelt kurzzeitig dicke weiße Flocken. Unter der mächtigen Klangmaschinerie vibriert die Empore. Hinter spiegelnden Säulen im Bühnenschatten zeigen sich die musikalischen Masterminds der Gruppe, Celsius (Jan Bertram) und Dr. Frost (Gerrit Thomas), konzentriert über ihren Keyboards gebeugt. Geformt aus sphärischen und technischen Tönen entsteht neben den harten Gangarten des Dark-Electro auch harmonisierender Future Pop. Der kommt an, setzt sich im Ohr fest, verlangt nach Bewegung. „The Choice“ überrascht als rasanter Techno-Beat, beim aufgepeppten Dancetrack „Shadows“ steigt die Temperatur. Gut auf eine Dark-Electro-Party passen „Strom“, performed in einem Lichtgewitter.

Manchmal huscht ein Lächeln über die Gesichter der beiden Soundspezialisten. Unter den feiernden Fans sind Freunde und Verwandte. Denn Bertram stammt aus Hameln, Thomas aus Emmerthal, eine 30-jährige Freundschaft verbindet die beiden. Ihre musikalischen Wurzeln sammelten sie im Weserbergland, mit den Bands Lost Area und Funker Vogt. Gestartet als Kunstprojekt, bieten die weiß verhüllten Protagonisten von Eisfabrik heute eine vielschichtige Performance nach dem Motto „Sometimes I’m a thousand colours, sometimes only in black and white“. So endet der Abend mit dem von Eisfabrik erstmals live gespielten Song „Sometimes“. Bei der Zugabe durfte auch der Yeti auf die Bühne.

Dr. Schnee bietet eine heißkalte Show. Foto: gla


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