weather-image
15°

Giuseppe Verdis letzte Oper „Falstaff“ in einer herrlich komödiantischen Inszenierung in der Staatsoper Hannover

Dieser liebenswerte Gauner bejaht das Chaos des Lebens

Hannover. Unter allen Schurken, die unsere Bühnen bevölkern, ist er der liebenswerteste. Verfressen, versoffen, verhurt und immer auf der Suche nach Geldquellen – ein Gauner, der einem ans Herz wächst: Sir John Falstaff – auch wenn er von Shakespeares „Lustigen Weibern von Windsor“ als Weinschlauch, Fass, König der Bäuche oder Fettwanst beschimpft wird. Lasst sie plappern, denn „alles auf Erden ist Spaß“, wie es heißt – und: „Der Mann ist ein geborener Narr.“ Schließlich haben sich gleich drei Kerle zu Narren gemacht – und machen lassen. Mit Falstaff auch Mr. Ford und Dr. Cajus. Verdis genial-junger Schwanengesang ist eine heitere Komödie voll Ironie und Witz. So ganz anders als bei Wagner, der sich zehn Jahre davor mit religiöser Mystik verabschiedet hatte.

veröffentlicht am 31.01.2011 um 14:29 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 03:41 Uhr

270_008_4449478_ku101_0102.jpg

Autor:

Richard Peter


Copyright © Deister- und Weserzeitung 2019
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt