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„Anna Karenina“: So ungewöhnlich verfilmt Regisseur Joe Wright den Literaturklassiker von Leo Tolstoi

Dieser Kostümschinken ist zum Glück vegetarisch

Keine Angst vor großer Literatur. „Anna Karenina“ zählt zu den bedeutendsten Werken der Weltliteratur. Neben „Krieg und Frieden“ ist es der berühmteste Roman von Leo Tolstoi, darüber hinaus bereits oft für die große Leinwand adaptiert. Tom Stoppard, einer der wichtigsten zeitgenössischen Dramatiker Englands, hat den Wälzer zu einem ungewöhnlichen Drehbuch verdichtet. Daraus hat Regisseur Joe Wright – mit der Verfilmung von Jane Austens „Stolz und Vorurteil“ einschlägig vorbelastet – einen nicht minder ungewöhnlichen Film gemacht. Das beginnt schon damit, dass sich ein Theatervorhang öffnet und sich die Handlung auf einer Bühne zu entwickeln scheint. Doch plötzlich verschwinden wie von unsichtbarer Hand die Kulissen, Wände öffnen sich, die Kamera erkundet neue Räume, einen Ballsaal, eine Pferderennbahn oder die freie Natur. Eine aufregende Annäherung an den Roman, die aber nicht überstrapaziert wird.

veröffentlicht am 13.12.2012 um 14:27 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 10:21 Uhr

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Autor:

Michael Ranze


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