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Festliche Klänge mit den Blechbläsern in der Marktkirche

Die Weihnachtslieder-Suite war ohne Frage der Höhepunkt

Hameln. Seit bereits mehr als 30 Jahren laden die Hamelner Blechbläser unter der Leitung von Bernd Dormann alljährlich zum Adventskonzert in die Marktkirche St. Nikolai ein, um einen schönen Querschnitt ihres Repertoires zu Gehör bringen. So begann das Konzert in der fast voll besetzten Kirche mit einer Sonatine von Johann Heinrich Schmelzer, der sehr bewusst den repräsentativen kraftvollen Bläserklang im Wechselspiel zwischen Trompeten und Posaunen kompositorisch umgesetzt hat.

veröffentlicht am 14.12.2009 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 12:41 Uhr

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Autor:

Wiebke Schmalkuche
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Bei dem doppelchörigen Werk „Canzon trigesimaseconda“ von Bastian Chilese stellten die Bläser fast schon traditionell unter Beweis, dass ihnen das Wechselspiel und die präzise Abnahme der Themen zwischen den Chören liegt, was sie mit Spielfreude zeigten. So auch bei dem Magnificat Karl-Theodor Pachelbels.

Ein Highlight des Programms war ohne Frage die Weihnachtslieder-Suite Jan Koetsiers, die 1983 komponiert wurde. Es handelte sich um ein geniales Durcheinander von Weihnachtsliedern mit schrägen Übergängen in den beiden Quodlibets. Das Werk war ein Wechselspiel von gedämpften Instrumenten mit klangvollen Akkorden und solistischen Melodien wie bei „Es ist ein Ros entsprungen“.

Mit dem dritten Satz eines Concerto von Johann Sebastian Bach für ursprünglich drei Cembali stellten die Musiker mit ihren Neuzugängen Bertram Huvendiek (Trompete) und Günter Kämpfert (Posaune) unter Beweis, dass sie – als fester Bestandteil des Hamelner Kulturlebens – immer neue Herausforderungen suchen und ihnen auch gerecht werden.

Es folgten baskische, englische und spanische Weihnachtsmelodien, arrangiert von Roger Harvey, dem Begründer vom London Brass. Unterstützt wurde das Ensemble hierbei von Moritz Tegen (Percussion). Besinnlich wurde es bei „Silent Night“, bei dem die besondere weiche Klangfarbe durch den Einsatz von drei Flügelhörnern unterstrichen wurde. Bevor das Ensemble zwei Zugaben zum Besten gab, wurde in einfühlsamer Spielweise „Jesu bleibet meine Freude“ als Abschluss des Konzertes zu Gehör gebracht.



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