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Die Supermacht hat einen neuen Superhelden: "Captain America"

Der Zusammenhang ist nicht zu übersehen: Je mehr die amerikanische Politik an Strahlkraft und Handlungsfähigkeit einbüßt, desto mehr Superhelden schickt Hollywood ins Kino. Nun kommt "Captain America". Michael Ranze sagt, was von ihm zu halten ist.

veröffentlicht am 17.08.2011 um 12:10 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 11:41 Uhr

captain america
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Der Zusammenhang ist nicht zu übersehen: Je mehr die amerikanische Politik an Strahlkraft und Handlungsfähigkeit einbüßt, desto mehr Superhelden schickt Hollywood ins Kino. Nun kommt "Captain America". Michael Ranze sagt, was von ihm zu halten ist.

Captain America hat schon 70 Jahre auf dem Buckel. 1941 erfunden zum Zeitvertreib für Schulbuben, geht es natürlich um den Zweiten Weltkrieg, um den Kampf Gut gegen Böse, Amerika gegen die Nazis. Der schmächtige Steven Rogers (Chris Evans) will dabei sein. Doch ein ums andere Mal fällt er durch die Musterung. Bis er im Labor des Militärwissenschaftlers Dr. Josef Reinstein (Stanley Tucci) landet. Auf Geheiß von General Philipps (Tommy Lee Jones) wird er per Spritze in einen Supermann verwandelt.

Regisseur Joe Johnston entführte den Zuschauer schon mit „Rocketeer“ in eine nostalgisch verklärte Vergangenheit, nämlich die 30er Jahre. Hier präsentiert er mit viel Chuzpe und einem gehörigen Schuss Selbstironie ein naives Abenteuer, das dem Comic-Strip von damals bezüglich greller Buntheit oder weltpolitischer Einfachheit in nichts nachsteht.

Die ausführliche Filmkritik gibt es auf der Kulturseite der Donnerstagsausgabe.

  • „Captain America“ läuft im Maxx-Kino Hameln: täglich außer Sonntag um 14.30 Uhr, außerdem um 17.15 und 20 Uhr, am Freitag und Samstag auch um 22.45 Uhr.


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