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Die Sprache des Fachwerks spricht der Künstler Olaf Holzapfel fließend

Nur noch zwei Monate, dann beginnt in Hannover die große Kunst-Überblicksschau "Made in Germany 2". Beteiligt daran ist der Berliner Künstler Olaf Holzapfel. Johanna di Blasi besuchte ihn in seinem Atelier zwischen Kreuzberg und Treptow.

veröffentlicht am 06.03.2012 um 14:54 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 14:41 Uhr

olaf holzapfel
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Nur noch zwei Monate, dann beginnt in Hannover die große Kunst-Überblicksschau "Made in Germany 2". Beteiligt daran ist der Berliner Künstler Olaf Holzapfel. Johanna di Blasi besuchte ihn in seinem Atelier zwischen Kreuzberg und Treptow.

Für den Künstler ist Fachwerk „eine Art von Sprache“, die etwas über das „Raster unserer Kultur“ und unser Weltbild verrate: „Die Baukonstruktion zeugt von überkomplexem Denken. Man sieht, dass Lasten und Risiken verteilt sind und durch Stützen Abhängigkeiten geschaffen werden. Den Bauten ist ein Sicherheitsdenken eingeschrieben.“ In anderen Erdgegenden werde anders gebaut. Im Lateinamerika-Pavillon der vergangenen Biennale in Venedig zeigte Holzapfel eine Auseinandersetzung mit Strukturen, auf die er in Buenos Aires und der umliegenden Pampa stieß. Er ging von der Beobachtung aus, dass die Einwohner von Buenos Aires ein äußerst diffuses Bild des Umlandes haben.

In Hannover zeigt er ein Werk, dessen Arbeitstitel „Industrielles Haus“ ist: ein verstrebtes, fachwerkartiges Holzgerippe. Bei „Made in Germany“, der hannoverschen Kunstschau, werde man dem Werk im Sprengel Museum in den Maßen 5,20 Meter Höhe und 4,30 Meter Breite begegnen.

Lesen Sie mehr über Olaf Holzapfel auf der Kulturseite unserer Mittwochsausgabe.



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