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Auftakt der „In Farbe“-Tour in Hannover gibt einen Vorgeschmack aufs Hamelner Konzert

Die neue Vielfältigkeit von Revolverheld

Von Frank Neitz

veröffentlicht am 14.04.2010 um 15:07 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 01:41 Uhr

Mit Gitarre statt Pistole unterwegs: Revolverheld feiern einen g
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Hannover. „High Noon“ im ausverkauften hannoverschen Musikzentrum: Fünf Revolverhelden geben sich in der Landeshauptstadt die Ehre, an einem Dienstagabend und „in Farbe“. Ganz ohne Schießerei und Cowboyhüte starten Revolverheld in Hannover ihre „Live und in Farbe“-Tour. Zwar wird den in schwarz-weiß gedrehten Westernfilmen ja nachgesagt, dass sie die wahren Klassiker seien. Dass Colorversionen ihnen nicht das Wasser reichen könnten. Doch dass Farbe auch nicht schaden kann, beweisen die Hamburger Musiker mit ihrem Konzert.

Acht Jahre lang ist die deutschsprachige Band ihrem Musikstil treu geblieben: Rockig, mit sattem Gitarrensound und Johannes’ unverkennbarer Stimme verabredeten sie sich zum Chillen, kündigten an, die Welt zu verändern und hielten den Globus auch schon mal musikalisch an. Wenn Johannes, Kris, Jakob, Flo und Niels den 540 Konzertbesuchern jetzt „in Farbe“ gegenübertreten, dann bedeutet das: mit teilweise groovigem Sound sowie einigen Stücken, die unter stärkerem elektronischen Einfluss stehen. Übel nimmt ihnen das an diesem Abend keiner. Vielmehr bereichern die Farbtupfer das Repertoire der Band. „Die Liebe liebt mich nicht“ heißt ein Song ihres neuen Albums – doch der Zuneigung ihrer Fanschar können sich Revolverheld weiter sicher sein. Schon bei „Ich werde nie erwachsen“ konnte kaum einer der Besucher stillstehen; Mitrocken war angesagt. Und als aus Hunderten Kehlen der Refrain „Das geht raus an alle Spinner, wir sind die Gewinner“ durch den Saal hallte, fiel nicht nur von Frontmann Johannes die vorher spürbare Anspannung ab. „Das ist ein großer Moment für einen Musiker. Ihr glaubt gar nicht, wie glücklich Ihr uns macht“, dankte er dem Publikum und erweckte einen Song aus dem Winterschlaf: „Beste Zeit Deines Lebens“.

Und genau die scheinen die Bandmitglieder gerade zu durchleben. Eine Reggaeversion von „Freunde bleiben“ und die rockige Variante des Die-Fantastischen-Vier-Songs „Was geht“ zeugen von neuer Vielfältigkeit. Schade, dass 95 Minuten kurzweilige Revolverheld-Action zu schnell vorbei gingen.

Fortsetzung folgt: Am Donnerstag, 9. Dezember, spielen Revolverheld in der Sumpfblume.



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